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Wirtschaft - Kärnten
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Für den Tourismus

Kärnten legt Investitions­förderung für Ausflugsziele fest

Kärnten – Eine Million Euro Fördervolumen soll für neue Strahlkraft für die „Visitenkarten des Landes“ sorgen. Regionale Wertschöpfung und Jobs sollen gesichert werden. Auch die Corona-Schutzmaßnahmen werden gefördert. 

 4 Minuten Lesezeit (486 Wörter)

Kärntens Ausflugsziele sind für das Urlaubserlebnis der Kärntner Gäste unverzichtbar und bilden eine zentrale Säule der gesamten Tourismuswirtschaft. Rund 46 Prozent der Sommer-Gäste machen Ausflüge außerhalb des Urlaubsortes. „Corona wird den Tourismus nachhaltig verändern. Urlaub im Inland und daheim in der Region bekommen einen neuen Stellenwert. Davon kann Kärnten durchaus profitieren, wie der diesjährige Sommer mit dem starken Inlandstourismus bereits gezeigt hat“, erläuterte Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Dienstag, im Anschluss an die Regierungssitzung.

Ausflugsziele garantieren ein tolles Urlaubserlebnis

Besonders wichtig seien die Ausflugsziele für das Urlaubserlebnis in Kärnten. Fast die Hälfte der Sommergäste (46 Prozent) machen in ihrem Kärnten-Urlaub einen Ausflug zu einem der über 220 Kärntner Ausflugsziele. „Viele davon sind schon seit Jahrzehnten echte Visitenkarten des Landes und bereits mit dem Qualitätsgütesiegel ausgezeichnet. Doch es gibt auch Aufholbedarf, den wir jetzt anstoßen wollen“, so Schuschnig. Deshalb wurde heute von der Landesregierung eine Investitionsoffensive in die Kärntner Ausflugsziele beschlossen. „Wir wollen damit gezielt die Modernisierung der Ausflugsinfrastruktur unterstützen. Das sichert nicht nur den Tourismus, sondern damit schaffen wir auch konjunkturelle Effekte“, gab Schuschnig, bekannt.

Investition sorgt für neue Arbeitsplätze

Insgesamt stehen eine Million Euro für diese Investitionsoffensive zur Verfügung. Die Förderhöhe für Projekte beträgt bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten. Die maximale Obergrenze liegt dabei bei 100.000 Euro und die Mindestgrenze bei 10.000 Euro. Gefördert werden unter anderem Investitionen in die Modernisierung der Kundeninfrastruktur, Wetterfestigkeit, neue Radinfrastruktur, mehr Barrierefreiheit und digitale Maßnahmen sowie ganzjährige Angebote für die Familie. „Der Fokus liegt auf Ganzjahrestourismus und Einrichtungen für den Herbst und Frühling“, fasst Schuschnig zusammen. „Durch die Investitionen sollen heuer und 2021 bis zu fünf Millionen Euro an direkter regionaler Wertschöpfung in der Kärntner Wirtschaft ausgelöst werden. Auch mittelfristig sollen durch die Modernisierung mehr Gäste das Angebot nutzen, was wiederum regionale Wertschöpfung in Tourismus und Gastronomie sichert“, sagt Schuschnig und ergänzt: „Das sichert nicht nur den Erfolg der Kärntner Ausflugsziele, sondern schafft auch Beschäftigung und Jobs in der Kärntner Wirtschaft“

Projekte können eingereicht werden

Es können Projekte rückwirkend ab dem 1. September eingereicht werden und gelten bis zum 31. Dezember 2021. Förderanträge können ab sofort bei der zuständigen Tourismusabteilung (Abt. 7) eingereicht werden. Unterstützt werden Maßnahmen zur Erweiterung, Erneuerung und Neuerrichtung der Aufenthaltsbereiche für Gäste (wie z.B. Eingangsbereiche, Kassa, Aufenthaltsräume, Foyer, Terrasse, etc.), Investitionen in die Barrierefreiheit, Investitionen in die Radinfrastruktur (wie z.B. Neubau, Vergrößerung von Abstellanlagen für Räder und Gepäck, Wartungs- und Servicestellen, e-Bike Ladestation, etc.), Maßnahmen zur Erweiterung von bestehenden Angeboten bzw. Umsetzung neuer Angebote (wie z.B. Kinder- und Familienangebote) und Maßnahmen im digitalen Bereich (wie z.B. mehrsprachige Websites, Online-Ticketing, Audio-Guiding und digitale Visualisierungen u.a.)

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