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v.l.n.r.: Lisa Biasillo, Direktorin der Vienna International School, mit Christine Orkisz Lang, Primary School Principal an der Vienna International School
v.l.n.r.: Lisa Biasillo, Direktorin der Vienna International School, mit Christine Orkisz Lang, Primary School Principal an der Vienna International School © Vienna International School

Für Nachhaltige Entwicklung

Toll: 7 Kärntner Schulen erhielten Österreichisches Umweltzeichen

Kärnten – Die Sensibilisierung für Umwelt- und Klimaschutz sollte bereits in der Kindheit beginnen. Diesem Leitgedanken folgend erhielten bundesweit 43 Schulen – darunter sieben Schulen aus Kärnten – das Österreichische Umweltzeichen. Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Auszeichnung für zukunftsorientierte Bildungsarbeit vergeben.

 3 Minuten Lesezeit (444 Wörter) | Änderung am 23.09.2020 - 13.42 Uhr

Der Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung der Lebenswelt jetziger und zukünftiger Generationen wird bereits in der Schule gelegt. Das Österreichische Umweltzeichen wurde vor Kurzem an jene heimischen Schulen verliehen, die sich in einer qualitativ hochwertigen Bildungsarbeit für umweltorientiertes Handeln sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen engagieren. Unter den prämierten Schulen haben auch sieben Schulen aus Kärnten das einzige staatlich geprüfte Umweltsiegel im Bildungsbereich in Österreich erhalten.

Schulen leisten einen wesentlichen Beitrag

„Umweltschutz zählt zu unseren wichtigsten Aufgaben. Besonders freue ich mich über das ungebrochene Interesse und die Begeisterung vieler Schülerinnen und Schüler mitzumachen und Positives und Gutes für eine klimafreundliche Zukunft machen zu wollen. Das richtige Wissen ist deshalb zentral. Das Österreichische Umweltzeichen unterstützt die Schulen dabei die Strukturen zu schaffen, um die Umweltbildung in den Unterricht zu integrieren“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Durch die Umsetzung der Umweltzeichen-Kriterien leisten die Schulen einen wesentlichen Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen und somit zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs).

„Trägt zum besseren Image der Schulen bei“

Bildungsminister Heinz Faßmann betont: „Die ausgezeichneten Schulen übernehmen eine Vorreiterrolle im Bereich Umweltschutz, Soziales und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das trägt sicher auch zu einem besseren Image der Schulen bei und schärft ihr Profil im Wettbewerb unter den Schulen.“

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  • Volksschule Guttaring
  • Höhere Technische Bundeslehranstalt 1 Klagenfurt
  • Volksschule 23 Klagenfurt-Wölfnitz
  • Volksschule Fellach – Volksschule 9 Villach
  • Volksschule Sörg
  • Volksschule WEST Spittal / Drau
  • Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Pitzelstätten

Lernen für die Zukunft

Mit dem Umweltzeichen wird bei den Schülerinnen und Schülern das Denken und Handeln im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz sowie einer nachhaltigen Entwicklung gefördert. Ein soziales Schulklima, in dem sich alle wohlfühlen, ist dafür Voraussetzung und wird unter anderem durch Teamarbeit erreicht.

Umweltzeichen-Schulen in Österreich

Das Umweltzeichen für Schulen und Pädagogische Hochschulen wurde im Jahr 2002 erstmals vergeben. Zertifizierte Schulen haben einen umfangreichen Kriterienkatalog zu erfüllen, der beispielsweise Maßnahmen zum Umweltmanagement, zur Einbindung von umweltbezogenen Projekten in den Unterricht, Gesundheitsförderung und Energieeinsparung vorsieht. Das Umweltzeichen wird für vier Jahre verliehen – danach folgt eine neuerliche Überprüfung der umgesetzten Anforderungen.

Aktuell sind 121 heimische Schulen mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. In allen Bundesländern quer durch Österreich – von der Steiermark mit den meisten Umweltzeichen-Schulen bis nach Vorarlberg mit dem zweitgrößten Anteil an Umweltzeichen-zertifizierten Schulen – wird ein verstärktes Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise geschaffen und die Umweltbildung gefördert. 42.500 Schülerinnen und Schüler sowie rund 5.160 Lehrerinnen und Lehrer engagieren sich hier für eine verantwortungsbewusste Zukunft.

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