fbpx

Zum Thema:

24.10.2020 - 10:26Unbekannter Täter auf Beute­zug in Wolfsberg23.10.2020 - 22:18Raubüberfall: Jugendliche attackierten Mann mit Faustschlägen23.10.2020 - 08:31Versuchter Mord: Prozess in Klagenfurt wird fortgesetzt22.10.2020 - 20:03Ampelschaltung: Spittal und Wolfsberg werden auf „gelb“ gestellt
Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © KK

WK erhöht Druck auf Wolfs­berger Stadt­politik

Sollen Wolfs­berger Gast­gärten ganz­jährig ge­öffnet sein?

Wolfsberg – Bekannterweise drängt die von den Corona-Maßnahmen gebeutelte Wolfsberger Gastronomie auf eine Änderung der lokalen Gastgarten-Verordnung, damit sie ihre Gastgärten sowohl ganzjährig als auch abends länger offenhalten kann. Nun erhöht die WK den Druck auf die Stadtpolitik. Was ist eure Meinung zu dem Thema?

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 24.09.2020 - 12.11 Uhr

„Bislang hat man auf die Vernunft der Stadtpolitik gehofft und die Beratungen im Wolfsberger Rathaus beobachtet. Im Vorfeld der heutigen Gemeinderatssitzung zeichnet sich jedoch ab, dass ein entsprechender Antrag von der SPÖ abgelehnt werden soll“, warnt Wirtschaftskammerobmann Gerhard Oswald.

Oswald: „Argument der Schneeräumung lassen wir nicht gelten“

Wobei die Begründung eigen anmutet: „Das Argument der Schneeräumung lassen wir nicht gelten, denn selbst eine solche Thematik würde sich mit den Wirten leicht regeln lassen“, verweist Oswald auf die Möglichkeit von direkten Vereinbarungen: „Schließlich sind Verlässlichkeit und Eigenverantwortung ein Markenzeichen unserer Betriebe!“

Zwei klare Intentionen

Die geforderte Änderung der Gastgartenverordnung habe zwei klare Intentionen: Durch die Verlagerung der Konsumation ins Freie strebe man an, das Infektionsrisiko zu minimieren. Zudem würde die Maßnahme eine unbürokratische Wirtschaftsförderung darstellen, welche den Gastronomen in der aktuell schwierigen Zeit helfe und die Gemeinde nichts koste. Von den Städten Klagenfurt und Villach hingegen vernehme man dazu positive Signale.

Wirtschaft erwarte sich Hausverstand

Deshalb erwarte sich die Wirtschaft neben Vernunft auch Hausverstand, betont Oswald: „Eine Verordnung ist nicht in Stein gemeißelt, und eine Änderung auch nicht. Sollte es wider Erwarten nicht funktionieren, kann die Gemeinde die Änderung der Verordnung ja wieder zurücknehmen.“ Was jedoch auf völliges Unverständnis stoße, sei die künstliche Aufregung darüber, dass es zu Lärmexzessen kommen könnte. „Den Gästen – somit den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt – unverhohlen zu unterstellen, sie seien ‚Krawallmacher‘, ist inakzeptabel“, stellte Oswald klar.

Kommentare laden
ANZEIGE