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Politik - Villach
Irene-Hochstetter-Lackner (SPÖ):
Irene-Hochstetter-Lackner (SPÖ): "Nein zu Alkohol auf Spielplätzen - es ist Zeit zu handeln!" © Montage 5min.at

Alkoholverbot auf Spielplätzen:

Bis zu 218 Euro für das „Bierchen“ am Spielplatz

Villach – Wie heute bereits berichtet, wollen Villachs Sozialdemokraten ein Alkoholverbot auf Villachs Spielplätzen umsetzen. „Es hat keine Vorbildwirkung gegenüber Kindern, wenn sie auf Spielplätzen mit dem Thema Alkohol konfrontiert werden“, schildert Villachs Vizebürgermeisterin Irene-Hochstetter-Lackner, an die sich viele besorgte Eltern gewandt haben.

 1 Minuten Lesezeit (191 Wörter)

2012 wurde das Rauchverbot beschlossen, jetzt soll auch dem „Bierchen“ am Spielplatz der Kampf angesagt werden. Geht es nach den Mandataren der Villacher SPÖ, könnte in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung ein Alkoholverbot beschlossen werden. „Auf einem Spielplatz hat das Thema Alkohol nichts verloren!“ meint Irene Hochstetter-Lackner, die selbst zwei Kinder im Alter von 7 und 12 Jahren hat. „Ich bin in Villachs Gartenanlagen und Spielplätzen viel unterwegs, auch mit meinen Kids. Wenn dann am Spielplatz Bierdosen rumliegen, ist es Zeit zu handeln,“ schildert Hochstetter-Lackner. „Es wäre unverständlich, wenn die anderen Parteien im Gemeinderat einen solchen Antrag nicht unterstützen,“ hofft die Vizebürgermeisterin auf breite Zustimmung der anderen Fraktionen.

Es drohen bis zu 218 Euro Strafe!

Kontrollieren würden dann, wie auch beim bis jetzt geltenden Rauchverbot, die Ordnungsbeauftragen der Group4 oder die Bundespolizei, schildert Alfred Winkler, Magistratsjurist der Behördenverwaltung Villach. Die maximale Strafhöhe bei einem Verstoß läge bei 218 Euro. Übrigens: Schon beim Rauchverbot gab es Zigarettensünder, aber „sehr, sehr selten“, erklärt Winkler. „Wir haben immer zuerst den Zugang zu verwarnen. Es gab und gibt auch regelmäßige Kontrollen, aber Verstöße haben sich in Grenzten gehalten!“

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