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Politik - Kärnten
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Um Betreuungsprobleme zu vermeiden

Covid-19: Kaiser schlägt bundesweite Regelung für Schulen vor

Kärnten –  "Gleiche Regelungen für alle Pflichtschulen – bei einem positiven Fall soll nur der betroffene Schüler in Quarantäne, für alle anderen soll Unterricht normal weiterlaufen", bei positiven Coronafällen an Schulen, schlägt Landeshauptmann Peter Kaiser eine bundesweite Regelung vor. 

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter) | Änderung am 25.09.2020 - 22.00 Uhr

Die von vielen Eltern geäußerten Befürchtungen von Betreuungsproblemen, wenn bei einem positiv getestet Schüler die gesamte Klasse in Quarantäne geschickt wird, machte Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, zum Diskussionsthema in der Konferenz der Landeshauptleute mit der Spitze der österreichischen Bundesregierung. Kaiser selbst nahm per Video an der Konferenz teil.

Nur die infizierten Schüler sollen in Quarantäne

„Es sollte statt den derzeit gültigen Kann-Bestimmungen eine bundesweit einheitliche Vorgabe geben, die die aktuelle Handhabung bei Auftreten eines positiven Falles in einer Volksschulklasse auf den gesamten Pflichtschulbereich, also bis zum Alter von 14 Jahren, umfasst“, schlug Kaiser den anderen Landeshauptleuten bzw. Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer vor. Demnach würden bei Feststellen einer Infektion bei einzelnen Schülern die restlichen Schüler der Klasse nicht als unmittelbare Kontaktpersonen gelten, es müssten nur die infizierten Schüler in Quarantäne. Für die restlichen würde der Unterricht in der Klasse normal weiterlaufen.

Jetzige Regelung sorgt für Betreuungsprobleme

„Mit der derzeitigen Regelung könnten die Bezirksverwaltungsbehörden individuell entscheiden, ob nicht die gesamte Klasse wegen eines infizierten Schülers in Quarantäne müsste. Das hat dann zur Folge, dass Eltern von schulpflichtigen Kindern vor massive Betreuungsprobleme gestellt werden“, so Kaiser.

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