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Leute - Villach
Der Familienvater der junge Familie aus Weißenstein wurde plötzlich aus dem Leben gerissen. Eine neue Schaukel soll den Kindern nun wieder neuen Lebensmut geben.
SYMBOLFOTO Der Familienvater der junge Familie aus Weißenstein wurde plötzlich aus dem Leben gerissen. Eine neue Schaukel soll den Kindern nun wieder neuen Lebensmut geben. © Fotomontage/Pixabay/KK

Nach tragischem Tod des Vaters

Neue Schaukel soll Halb­waisen ihr Lächeln zurück­geben

Villach/Weißenstein – Das tragische Schicksal einer jungen Familie aus Weißenstein machte viele Kärntnerinnen und Kärntnern sehr betroffen. Die Spendenfreude war groß. Auch der Villacher Dragan Markija wollte helfen und hat den Kindern der Familie eine Doppelschaukel gebaut.

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter) | Änderung am 27.09.2020 - 12.06 Uhr

Ein junger Familienvater ist bei einem schrecklichen Unfall vor etwa einem Monat ums Leben gekommen – wir haben berichtet. Die Familie wurde von dem Schicksal schwer getroffen und stand neben dem tragischen Verlust, auch noch vor finanziellen Sorgen. Die Hilfsbereitschaft war groß und viele Menschen haben die Familie seither unterstützt. Auch Dragan Markija aus Villach möchte helfen.

Eine Schaukel für die Familie

Dragan Markija ist ehrenamtlich als Pfarrgemeinderat tätig. Als der schreckliche Unfall in Weißenstein passiert ist, wollte Markija sofort etwas Gutes tun. Gesagt, getan! Eine neue Doppelschaukel soll nun im Garten der vom Schicksal gebeutelten Familie aufgestellt werden. „Ich arbeite bei Katz und Klumpp und montiere jeden Tag Kinderspielplätze“, sagt Markija im Gespräch mit 5 Minuten. Mit Hilfe seiner Erfahrung hat Markija alle Teile privat besorgt und möchte die Schaukel mit seinen eigenen Händen aufbauen.

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Dragan Markija (l.) und seine Frau möchten die Familie aus Weißenstein mit einer selbstgebauten Schaukel unterstützen.

Dragan Markija (l.) und seine Frau möchten die Familie aus Weißenstein mit einer selbstgebauten Schaukel unterstützen. - © KK

„Kindern das Lächeln zurückgeben“

Markija will mit seiner Aktion den Kinder ihr Lächeln zurückgeben. „Die Familie hat das Schicksal hart getroffen. Die Frau bekommt nicht einmal eine Witwenpension. Ich wollte einfach helfen“, sagt er. Sobald die weiteren Gartenarbeiten abgeschlossen sind, können sich die Kinder über ein altersgerechtes Spielzeug im eigenen Garten freuen. „So können die Kinder vielleicht wieder etwas Unbeschwertheit genießen“, sagt der Pfarrgemeinderat.

„Akt der Mitmenschlichkeit“

Auch Bürgermeister Günther Albel hat sich bei Dragan Markija im Namen der Stadt Villach in einer schriftlichen Nachricht via Facebook bedankt: „… herzlichen Dank für diesen tollen Akt der Mitmenschlichkeit“, schreibt Albel. „Derartige Maßnahmen machen den Wert einer solidarischen Gesellschaft erkennbar und geben Menschen in Situationen, in denen sie der Hilfe anderer Mitmenschen bedürfen, ein besonders Gefühl der Sicherheit.“ Dragan Markija möchte dem Bürgermeister für diese Worte danken und hofft, dass auch andere Menschen bereit sind, Gutes zu tun.

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