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Leute - Kärnten
Die Corona-Pandemie hatte auch zahlreiche Maßnahmen der Kirchen zur Folge.
Die Corona-Pandemie hatte auch zahlreiche Maßnahmen der Kirchen zur Folge. © Diözesan-Pressestelle

Seelsorge in Zeiten der Pandemie

Dreiteilige Veran­staltungs­reihe mit pro­minenten Re­ferenten

Klagenfurt & Villach – Die Rolle der Kirche und die Seelsorge in Zeiten der Pandemie stehen im Mittelpunkt einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe von Katholischem Bildungswerk, Caritas Kärnten, Evangelische Akademie und Diakonie de la Tour.

 2 Minuten Lesezeit (349 Wörter)

Auftakt in Klagenfurt

Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag, dem 29. September 2020, um 19 Uhr, im Festsaal des Diözesanhauses Klagenfurt diskutieren Susanne Dungs (FH-Studiengangsleiterin und Professorin für Ethik und Sozialphilosophie), Michael Posseger (Pflegedienstleiter Haus Elisabeth, St. Andrä), Ingeborg Tengg (Behindertenpädagogin und betroffene Angehörige), Pfarrer Martin Müller (evang. Pfarrgemeinde Waiern), Eva Maria Perner (Leiterin der kath. Krankenhausseelsorge) und Cindy Sablatnig (Kath. Erwachsenenbildung) zum Thema „Hilflose Helfer? Der Umgang bei Einschränkungen in Seelsorge und Begleitung“. Die Moderation erfolgt durch Caritas-Direktor Ernst Sandriesser.

Vortrag in Villach

Am Donnerstag, dem 8. Oktober 2020, referiert der evangelische Theologe und Ethiker Ulrich Körtner um 19 Uhr im Bambergsaal des Parkhotels Villach zum Thema „In Krisen systemrelevant? Von der gesellschaftspolitischen Rolle der Kirchen in Pandemiezeiten“.

Abschluss im Festsaal der Diakonie de la Tour

Zum Abschluss der Vortragsreihe erzählen am Freitag, dem 23. Oktober 2020, um 14 Uhr, Renate Kreutzer (Psychologin und Klinische Seelsorgerin, Villach) und Rudolf Likar (Abteilungsvorstand für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Klagenfurt) im Rahmen eines Workshops über Rahmenbedingungen für Seelsorge, Erwachsenenbildung und Begleitung in Pandemiezeiten im Festsaal der Diakonie de la Tour Harbach in Klagenfurt.

Breunig: „Beistand und Trost wären notwendig gewesen“

„Noch nie wurde das Wirken der christlichen Kirchen so elementar beschnitten, wie während des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie. Dabei wären Beistand und Trost so notwendig gewesen“, meint Dolma Breunig, Leiterin des Katholischen Bildungswerks der Diözese Gurk. „Nun fragen sich die Kirchen, ob das strenge Befolgen der staatlichen Vorgaben angemessen war und ob man nicht hilflos zusah, wie allzu viele Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen wurden“, so Breunig.

Veranstaltungsreihe bietet Möglichkeit zum Austausch

Für den Leiter der Evangelischen Akademie, Martin Müller, Pfarrer der evangelischen Gemeinde bei Waiern in Feldkirchen, soll diese Veranstaltungsreihe ein Forum bieten, „damit Menschen ihre Erfahrungen während des ersten Lockdowns austauschen, reflektieren und miteinander ins Gespräch kommen“. Dieser Austausch biete, so Pfarrer Müller, die Möglichkeit, Rahmenbedingungen entwickeln zu können für einen möglichen zweiten Lockdown. „Ebenso soll die gesellschaftspolitische Relevanz von Kirche in Krisenzeiten diskutiert werden“, schließt Pfarrer Müller.

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