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Wirtschaft - Kärnten
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Schmid-Tarmann von den Grünen

Corona-Hilfsfond: „Mieter fairer behandeln“

Kärnten – „Viele Unternehmer, vor allem die Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstbetriebe, Gast- und Beherbergungsbetriebe, Einzelhandel und Gewerbebetriebe sind die wahren Verlierer der COVID-19 Pandemie“, stellt Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann fest. Große Betriebe, hätten es laut ihr leichter, an Fördermittel zu kommen. 

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„Während große Konzerne aus vielerlei Gründen im Blickpunkt der Verantwortlichen stehen und relativ leicht Millionen Euro an Fördergeldern rasch zugesprochen bekommen, ist es für Kleinunternehmer recht mühsam, Brosamen aus dem Fördermitteltopf zu erhalten. Sowohl das oft lächerliche Ausmaß der Unterstützung als auch die viel diskutierte, schleppende Auszahlung sind in keinster Weise geeignet, die Auswirkungen der COVID-Krise zeitnah abzufedern.“

Mieter tragen das höhere Risiko 

„Die Wirtschaftskammer bietet auf ihrer Webseite Informationen zum Corona-Hilfsfond für Unternehmer an. Unter anderem, wo und wie Wirtschaftstreibende einen Fixkostenzuschuss beantragen können“, führt die Wirtschaftsprecherin der Grünen Klagenfurt weiter aus. Dies bringe laut Schmid-Tarmann aber nur den Vermietern Vorteile. Laut ihr haben die Mieter aber ein höheres Risiko zu tragen, da sie verantwortlich sind, dass das Geschäft gut läuft. „Und das, obwohl die Mieter, wie Justizministerin Alma Zadic bereits im März 2020 bestätigt hat, ein Recht auf Mietzinsminderung haben“, meint sie.

Solidarität entsteht durch gerechtes Verteilen der Last

„Ich sehe es als moralische Pflicht der Gesellschaft in Zeiten von Krisen zusammenzustehen und das wirtschaftliche Leben so gut wie möglich zu unterstützen“, betont Evelyn Schmid-Tarmann und fordert, dass die Wirtschaftskammer auf die rechtliche Möglichkeit der Mietzinsminderung verstärkt hinweisen solle und das Vermieter ihren Mietern diese dann auch gewähren. Mieter sollen laut ihr das Gespräch mit Vermietern suchen und ihr Recht einfordern. „Schließlich ist es im Interesse Aller, dass wir so unbeschadet wie möglich durch diese schwierige Zeit manövrieren, schließt Schmid-Tarmann.

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