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Ein weit verbreitetes Problem

Haar­aus­fall bei Männern – Was hilft wirklich?

Österreich – Etwa jeder zweite Mann muss schon in jungen Jahren den Verlust großer Teile seiner Haarpracht hinnehmen. Während die Zweifel und Sorgen, die damit verbunden sein können, über einen langen Zeitraum hinweg verschwiegen wurden, wird inzwischen wieder mehr darüber gesprochen. Doch was ist die Ursache für Haarausfall bei Männern und welche Gegenmaßnahmen können ergriffen werden? Wir werfen in diesem Artikel einen Blick auf die wichtigsten Punkte.

 3 Minuten Lesezeit (463 Wörter) | Änderung am 29.09.2020 - 14.24 Uhr

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema befasst, der wird vor allen Dingen auf die weite Verbreitung aufmerksam werden. Dennoch ist zwischen zwei unterschiedlichen Arten des Haarausfalls zu unterscheiden. Einerseits kann es sich um eine kurzfristige und reversible Entwicklung handeln. Eine schwere Erkrankung oder aber eine besonders stressige Lebensphase bei mangelnder Gesundheit können dafür verantwortlich sein. Hier ist es möglich, den primären Auslöser zu identifizieren, um dann für eine Besserung der Situation zu sorgen.

Anders sieht es jedoch beim erblich bedingten Haarausfall aus. Nach aktuellen Erkenntnissen der Forschung ist das Hormon Testosteron in bestimmten Fällen dafür verantwortlich. Häufig litt schon der Großvater unter dieser Entwicklung, die in den meisten Fällen zuverlässig vererbt wird. In diesem Fall ist selbst ein allgemein gesunder Lebenswandel nicht geeignet, um etwas an der Situation zu ändern. Stattdessen ist der Haarausfall in diesem Fall kein Symptom für ein tiefer liegendes Problem.

Unklarheit bei Hausmitteln

In den vergangenen Jahren setzten sich Berichte über ganz unterschiedliche Hausmittel durch, die dabei helfen sollen, den Haarausfall zu überkommen. Mit dabei sind zum Beispiel:

  • Vitamin-B
  • Entspannung und ausreichend Schlaf
  • Pflegeprodukte mit Birkenwasser
  • Haarmasken mit Eiern und Ölen

Doch wie es ganz typisch für Hausmittel ist, konnten die tatsächlichen Auswirkungen bislang nicht in veritablen Studien belegt werden. Doch zumindest hilfreiche Indizien liegen inzwischen vor. In diesem Artikel werden zahlreiche Hausmittel gegen Haarausfall genauer unter die Lupe genommen. Anders sieht es bei verschiedenen Haarmedikamenten aus, welche in dem Fall zum Einsatz kommen können. Sie spielen seit einiger Zeit eine größere Rolle bei der Bekämpfung des Problems. Wichtig für den Erfolg ist dabei, dass sie rechtzeitig und regelmäßig zum Einsatz kommen. Ist der Haarausfall hingegen schon zu weit fortgeschritten, so sind sie in der Regel nicht mehr dazu geeignet, etwas dagegen auszurichten.

Die Transplantation als Alternative

Sollte sich mit diesen Mitteln nicht der gewünschte Erfolg erzielen lassen und kann auch der Friseur nichts mehr kaschieren, so sehen viele Männer in der Haartransplantation nur noch eine mögliche Alternative. Der Eingriff zielt darauf ab, die festen Haarwurzeln aus dem Haarkranz am hinteren Teil des Kopfes zu entnehmen und sie auf diese Weise zu neuem Deckhaar zu machen. Einige prominente Beispiele aus den Medien waren dafür verantwortlich, diesen Eingriff einem großen Teil der Bevölkerung bekannt zu machen.

Trotzdem gibt es auch bei einer Transplantation letztlich keine Garantie für den gewünschten Erfolg. Stattdessen ist etwas Vertrauen darauf notwendig, dass die transplantierten Haarwurzeln tatsächlich an Ort und Stelle bleiben. Auf der anderen Seite sind die Kosten der OP nicht zu unterschätzen. Sie können leicht im fünfstelligen Bereich liegen, was für einige Männer nicht ohne weiteres finanzierbar ist.

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