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Corona-Maßnahme

Leserin verärgert: „Toiletten im Flixbus versperrt!“

Klagenfurt/Wien – Am Wochenende meldete sich eine Leserin mit einem sehr menschlichem Anliegen bei uns. "Corona hin oder her. Ich finde es sehr übertrieben, dass die Toiletten im Flixbus versperrt bleiben", findet sie. Zwei Stunden musste sie ohne Toilettengang ausharren.

 2 Minuten Lesezeit (278 Wörter) | Änderung am 30.09.2020 - 09.38 Uhr

Eine Leserin machte sich, nach eigenen Angaben, am Wochenende auf den Weg nach Wien, um dort eine Freundin zu besuchen. „Mir war bewusst, dass ich vier Stunden im Bus mit Maske sitzen muss und das machte mir auch nichts aus“, sagt sie. Doch die Durchsage am Beginn der Reise, hat sie dann doch sehr überrascht.

Toiletten sind gesperrt

„Der Fahrer verkündete, dass die Toiletten aufgrund der Corona-Maßnahmen versperrt bleiben würden“, erzählt die Leserin. „Wenn man seine Bedürfnisse erledigen möchte, solle man bis zum nächsten Halt in zwei Stunden in St. Michael warten“, sagt sie. Wer ganz dringend zur Toilette müsse, könne auch den Fahrer ansprechen und dieser würde nach Möglichkeit zusätzlich einen Halt einlegen.

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Die Toiletten sind während der gesamten Fahrt gesperrt.

Die Toiletten sind während der gesamten Fahrt gesperrt. - © Leserin

„Ich finde es übertrieben“

Flixbus konnte von der Redaktion für eine Stellungnahme nicht erreicht werden. Laut Medienberichten werden die Toiletten nicht geöffnet, damit sich Fahrgäste im Bus nicht begegnen. Die Busse würden aber regelmäßig auf Rastplätze aufsuchen, um den Gästen das Verrichten der Notdurft zu ermöglichen. „Wenn es nach dem ginge, müsste Toiletten auch in der Gastronomie und in der Bahn versperrt blieben“, findet die Leserin. Im Flixbus könne man am Sitzplatz durch eine Anzeige sehen, wenn die Toilette besetzt ist und wann sie frei zugänglich ist. „Das Argument, dass man sich beim Toilettenbesuch zu nahe kommt, kann man so also nicht gelten lassen. Außerdem muss sowieso während der ganzen Fahrt eine Maske getragen werden“, meint die Leserin.

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