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Politik - Klagenfurt
Die Justizanstalt soll am Flughafen-Gelände ihr neues Zuhause finden. Nicht alle sehen diesen Standort positiv.
Die Justizanstalt soll am Flughafen-Gelände ihr neues Zuhause finden. Nicht alle sehen diesen Standort positiv. © 5min.at

Neubau der Justizanstalt Klagenfurt

Am Flughafen-Gelände: Kluger Standort für ein Gefängnis?

Klagenfurt – Seit Jahren wird von vielen Seiten eine Errichtung einer neuen Justizanstalt in Klagenfurt gefordert. Die neue Haftanstalt soll am Flughafen Klagenfurt gebaut werden. Eine „fatale Signalwirkung für Kärnten“ findet Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer.

 2 Minuten Lesezeit (280 Wörter) | Änderung am 30.09.2020 - 14.20 Uhr

Seit langem ist der Neubau der Justizanstalt Klagenfurt im Gespräch. Nun konnte die Architektensuche abgeschlossen werden. Als Standort wurde der Flughafen Klagenfurt festgelegt. Das Projekt soll noch im Oktober vorgestellt werden.

„Fatales Signal“

Die Standortwahl trifft auch auf Kritik. „Rund um den Flughafen hätte es eigentlich eine neue Messe, wichtige Betriebe und ein Hotel geben sollen. Jetzt dürfte das Gefängnis die neue Attraktion im Bereich des Flughafens schlechthin werden?“, so Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer.

Gefängnis als größtes Bauvorhaben

„Dass es sich beim aktuell größten öffentlichen Bauvorhaben in Kärnten ausgerechnet um ein Gefängnis handelt, muss vielen Kärntnerinnen und Kärntner sowie insbesondere unserer Jugend zu denken geben“, findet Köfer. Er hinterfragt zudem die europaweite Suche nach einem Architekten und fordert die Offenlegung aller sechs Projekte, die in die engere Auswahl gekommen sind: „Hier ist umfassende Transparenz gefragt, die ich im Sinne der Bevölkerung und der Steuerzahler auch einmahne.“

Zuspruch vom Team Klagenfurt

Team Klagenfurt-Chef Klaus-Jürgen Jandl sieht den Standort der neuen Justizhaftanstalt positiv. In einer akutellen Aussendung erklärt er: „Die Entscheidung, den Neubau der Justizhaftanstalt Klagenfurt nahe dem Flughafen Klagenfurt zu errichten, ist eine wichtige und absolut richtige Entscheidung für die Landeshauptstadt. Nicht nur, dass eine Haftanstalt im Zentrum einer Stadt nichts zu suchen hat und damit der Standort an der Peripherie richtig gewählt wurde, besteht nunmehr auch die Möglichkeit, die dringend notwendige räumliche Erweiterung für Landesgericht und Staatsanwaltschaft zu gewährleisten. Das mit der zu erwartenden Investition von 55-60 Mio. Euro zudem Arbeitsplätze, während und nach dem Neubau, geschaffen werden, ist ein weitere positiver Aspekt dieser Entscheidung.“

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