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Leute - Kärnten
© Büro LR Fellner

Für hochwertige Baukultur

Kooperations­vertrag zwischen Land und Architekturhaus Kärnten unterzeichnet

Kärnten – Hochqualitative Baukultur hat viele Vorteile: Sie steigert die Lebensqualität, wertet den Wirtschaftsstandort auf und wirkt ökologisch nachhaltig. Für die Etablierung einer hochwertigen Baukultur braucht es allerdings Aufmerksamkeit in der Planung und Umsetzung. Genau diese Aufmerksamkeit schenkt das Land Kärnten den bereits in der Regierung beschlossenen Baukulturellen Leitlinien nun auch durch eine heute, Donnerstag, unterzeichnete Vereinbarung mit dem gemeinnützigen Verein Architekturhaus Kärnten.

 2 Minuten Lesezeit (310 Wörter) | Änderung am 01.10.2020 - 21.09 Uhr

Gegenstand des Vertrages ist die Umsetzung von konkret vorgegebenen baukulturellen Projekten durch das Architekturhaus im Auftrag des Landes Kärnten. Für diese Leistungen erhält das Architekturhaus Kärnten bis 30. September 2022 eine Gesamtvergütung von 80.000 Euro, die je zur Hälfte von der Abteilung 3 – Gemeinden, Raumordnung und Katastrophenschutz sowie der Abteilung 11- Zukunftsentwicklung, Arbeitsmarkt und Wohnbau getragen werden.

Leitlinien in die Praxis umsetzen

„Die Erstellung der baukulturellen Leitlinien war ein erster wichtiger Schritt. Nun geht es darum, die Theorie in die Praxis umzusetzen und diese Leitlinien den Bauherren und -frauen in ganz Kärnten näher zu bringen, sie sichtbar zu machen. Dafür haben wir mit dem Architekturhaus den idealen Partner gefunden“, erklärt Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Wir wollen unterschiedlichste Vorzeigeprojekte vor den Vorhang holen, ob nun einen qualitätsvollen Wohnbau oder eine gelungene Ortskernbelebung. Etliche spannende Bauvorhaben wurden in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich umgesetzt, die zeigen, dass eine Orientierung entlang baukultureller Leitlinien nachhaltigen und breit wirkenden Nutzen bringt“, so Schaunig.

Ortskerne langfristig stärken

Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner: „Was wir heute bauen, begleitet uns ein Leben lang. Mir ist es wichtig, dass auch in den Kommunen ein verstärktes Bewusstsein dafür generiert wird, dass die Qualität der Baukultur, die Qualität unseres eigenen Lebens beeinflusst. Daher müssen wir unbedingt danach trachten, höchstmögliche Ansprüche in Sachen Baukultur zu stellen. Da geht es auch ganz stark darum, wie das Land, das wir unseren Kinder übergeben, aussehen soll.“ Zu diesem Zweck werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Architekturhauses auch Bewusstseinsbildung vor Ort betreiben und „Best-Practice-Beispiele“ präsentieren. Ziel müsse es laut Fellner immer sein, die Ortskerne und damit auch die regionale Wirtschaft vor Ort in den Gemeinden langfristig zu stärken: „Dafür nehmen wir auch gerne Geld in die Hand, schließlich geht es um den Bau unser aller Zukunft.“

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