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Drei neue Bronzeglocken werden geweiht.
Drei neue Bronzeglocken werden geweiht. © Montage: Diözesan-Pressestelle/Assam & Fa. Perner

Messe und Glockenweihe:

Bald erklingen neue Glocken in Maria Rojach

Maria Rojach – Großer Tag für die Pfarre Maria Rojach: Am kommenden Sonntag, dem 4. Oktober 2020, wird Diözesanbischof Josef Marketz in der Lavanttaler Pfarre den Festgottesdienst anlässlich des Erntedankfestes feiern. Im Zuge dessen werden die drei neuen Bronzeglocken der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Rojach geweiht.

 2 Minuten Lesezeit (340 Wörter)

Die Feierlichkeiten mit dem Kärntner Bischof beginnen um 9 Uhr mit der Segnung der Erntekrone in Untereberndorf. Anschließend führt ein Festzug zur Pfarrkirche Maria Rojach, wo Bischof Marketz nach der Glockenweihe die heilige Messe feiern wird. Der Gottesdienst wird über Lautsprecher nach außen übertragen. Nach der Messe werden die drei neuen Bronzeglocken aufgezogen und das erste Mal feierlich erklingen. Das ursprünglich geplante Pfarrfest nach dem Glockenaufzug wurde coronabedingt abgesagt.

Drei neue Bronzeglocken

Die drei neuen Bronzeglocken wurden von der Glockengießerei Perner aus Passau mit Firmensitz in Schärding in Oberösterreich hergestellt. In die – mit 600 Kilo und einem Durchmesser von 101 Zentimeter – schwerste und größte Glocke, die sogenannte „Marien-Glocke“, ist ein Ausschnitt aus dem spätgotischen Flügelaltar in der Pfarrkirche Maria Rojach eingraviert. Die „Floriani-Glocke“ mit 200 Kilo und einem Durchmesser von 70 Zentimeter zeigt ein Relief des heiligen Florian. Die kleinste Glocke ist die „Josef-Glocke“ mit einem Durchmesser von 63 Zentimeter und einem Gewicht von 150 Kilogramm. Sie ist mit einem Relief des heiligen Josef graviert.

Bestehende Glocken harmonierten nicht mehr

Die Neuanschaffung der Glocken wurde notwendig, da das bestehende Geläut klanglich nicht mehr harmonierte. Ursprünglich verfügte die Kirche Maria Rojach über fünf Bronze-Glocken aus dem 18. Jahrhundert, von denen vier während des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt und für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen wurden. 1918 schaffte die Pfarre drei Stahlglocken an, von denen eine später in die Filialkirche Gemmersdorf umgesiedelt wurde.

52.000 Euro investiert

Da die verbliebenen zwei Stahlglocken im Laufe der Zeit rostig wurden und klanglich nicht mehr zu der historischen Bronzeglocke aus dem Jahr 1740 passten, beschloss der Pfarrgemeinderat im Frühjahr dieses Jahres gemeinsam mit Pfarrer Helmut Mosser die Anschaffung der drei neuen Bronzeglocken. Von den zwei alten Stahlglocken bleibt die größere im Turm und wird in der Mitte neu montiert. Die kleine Stahlglocke wird demontiert und in der Filialkirche Gemmersdorf eingebaut. Die Kosten für das gesamte Glockenprojekt belaufen sich auf rund 52.000 Euro und werden von der Pfarre durch Spenden und Eigenmittel aufgebracht.

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