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Wirtschaft - Kärnten
© KK

Es wird in Feuerwehr und LAWZ investiert:

„An Spitzentagen gibt es an die 700 Einsätze“

Kärnten – „Bei drohender Gefahr von (Natur-)Katastrophen ist es oft überlebenswichtig, die Bevölkerung umgehend und flächendeckend zu alarmieren“, betont Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner heute, Freitag. Nicht zuletzt deswegen war die rasche Umsetzung eines Leitstellenverbundes der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) in Klagenfurt mit einer Redundanz in der Hauptfeuerwache Villach und mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt dem gelernten Rettungssanitäter ein Herzensanliegen.

 3 Minuten Lesezeit (432 Wörter) | Änderung am 02.10.2020 - 10.05 Uhr

Dieser Leitstellenverbund ist nun aktuell vom erfolgreichen Probe- in den Vollbetrieb gewechselt. Heute Abend findet die offizielle Inbetriebnahme der Einsatzleitstelle im Feuerwehrzentrum in Villach statt.

Sicherheit und Service für Kärntner

„Die redundante Ausführung dieses Leitstellenverbundes gewährleistet ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit und die Möglichkeit, dass in Starklastfällen eine andere Leitstelle (etwa jene in Villach für die LAWZ) rasch einen Teil der Notrufe entgegennehmen kann (durch automatische Weiterleitung des Anrufes nach einer definierten Zeit) und damit die Sicherheit und das Service für die Kärntnerinnen und Kärntner in Notlagen enorm gesteigert wird“, fasst Fellner die Vorteile dieser hochmodernen und effizienten Lösung zusammen.

Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin ergänzt: „Mit diesem zukunftweisenden LAWZ 3.0-Leitstellenverbund ist die Alarmierung der Feuerwehr und der weiteren Einsatzorganisationen für die Zukunft gewährleistet und können die zunehmenden Starklastfälle aufgrund der Wetterkapriolen bestmöglich abgearbeitet werden.“

Hilfe soll noch schneller vor Ort sein

„Wetterkapriolen – wie beispielsweise heftige Gewitter – sind oft räumlich begrenzt, das schlägt sich natürlich auch in der Anzahl der eingehenden Notrufe wieder. Gerade in Notlagen wird jede Sekunde, die man auf Hilfe wartet, wie eine Ewigkeit empfunden. Durch den Leitstellenverbund der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) in Klagenfurt mit einer Redundanz in der Hauptfeuerwache Villach und mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt ist es nun möglich, dass eine weniger betroffene Region die andere bei der Abwicklung der Notrufe unterstützt und die Hilfe noch schneller vor Ort ist“, so die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

„Unsere Feuerwehren leisten jeden Tag einen hervorragenden Dienst an der Allgemeinheit. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten zu können, bedarf es einer entsprechenden modernen Infrastruktur. Es freut mich, dass die Stadt Villach im Fall des Falles auch für die Partnerfeuerwehren des Landes einspringen kann“, sagt Bürgermeister Günther Albel.

Gesamtkosten belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro

An einem durchschnittlichen Tag wickelt die LAWZ Kärnten etwa 50 bis 60 Einsätze der verschiedenen Einsatzorganisationen im Land ab. Inklusive der sonstigen Anrufe (diverse Auskünfte, Anfragen) und Meldung von Tätigkeiten (Ausfahrten der Feuerfahrzeuge zu Übungen, Service in Werkstätte usw.) sind das rund 180 Telefongespräche (Notrufe, sonstige Anrufe, Verständigungen) und 130 Funkgespräche (Alarmdurchsagen, Abmeldungen, Rückmeldungen). An Spitzentagen gibt es an die 700 Einsätze.

Auch die kärntenweit acht Bezirks Alarm- und Warnzentralen (BAWZ) bleiben als Elemente der Führungsunterstützung bestehen. Die Gesamtkosten für das Projekt, inklusive der sanierten LAWZ in Klagenfurt, belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro. „Gut investiertes Geld in die nachhaltige Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner“, so Fellner.

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