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© Büro LHStv.in Prettner

Gute Nachricht:

Auch Streuner werden jetzt vom Tierarzt behandelt

Kärnten – Um auf die Rechte der Tiere aufmerksam zu machen, wurde 1931 der Welttierschutztag ins Leben gerufen. Gewählt wurde hierfür mit dem 4. Oktober bewusst der Namenstag von Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere. „Tierschutz sollte uns alle angehen – nicht nur am 4. Oktober“, betont Tierschutzreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Freitag.

 2 Minuten Lesezeit (279 Wörter) | Änderung am 02.10.2020 - 14.14 Uhr

Herausforderungen gebe es zahlreiche – „von Tiertransporten über Tierhaltung bis zur tierärztlichen Versorgung“, so Prettner. Für Kärnten hat die Tierschutzreferentin anlässlich des Welttages zwei gute Nachrichten zu vermelden. „Es ist uns gelungen, die tierärztliche Notversorgung von herrenlosen Tieren neu aufzustellen. Das Projekt wurde soeben mit der Tierärztekammer finalisiert“, berichtet Prettner. „Das Modell stellt sicher, dass die tierärztliche Leistung für die Erstversorgung eines verletzten oder kranken herrenlosen Tieres vom Land abgegolten wird. Damit setzt Kärnten einen ganz wichtigen Schritt zum Wohle der Tiere.“

Auch Wildtiere sollen versorgt

Im Namen der Standesvertretung der Tierärztinnen und Tierärzte in Kärnten begrüßt Präsident Franz Schantl die Umsetzung dieser langjährigen Forderung trotz der angespannten Budgetlage in Kärnten. „Sie stellt eine Abgeltung und Anerkennung der bisher oft unentgeltlich geleisteten Erste-Hilfe-Leistungen der Veterinärmediziner dar“, so Schantl. Die Aufnahme der Versorgung von Wildtieren, wie Igel, Schwäne oder Greifvögel in den Leistungskatalog müsse der nächste Schritt sein.

Ein neuer Amtstierarztes für Spittal

Finalisiert wurde auch die Nachbesetzung des Amtstierarztes in Spittal. „Die Entscheidung ist auf Bernd Wappis gefallen. Wappis wird am 15. Oktober seinen Dienst antreten“, gibt Prettner bekannt. In der Zwischenzeit sei der Bezirk Spittal tatkräftig vom Sachgebiet Tierschutz in der Landesregierung unterstützt worden.

Auch auf Sachverständigenebene wurden mehrmals Augenscheine übernommen. „Die Kooperation hat sehr gut funktioniert“, so Prettner. Sie ist überzeugt: „Wir haben alle an einem Strang zu ziehen, um eine bestmögliche Versorgung der Tiere sicherzustellen. Der Welttierschutztag soll und kann dazu mithelfen, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Jeder und jede einzelne kann etwas tun und zum Schutz der Tiere beitragen.“

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