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Leute - Kärnten
Durch Fahnen ist die Landesgrenze klar gekennzeichnet.
Durch Fahnen ist die Landesgrenze klar gekennzeichnet. "Gäste wechseln ab 22 Uhr einfach auf die Kärntner-Seite", erklärt Wirt Peter Aschbacher. © Roland Holitzky

Lokalseite wechseln und länger feiern

Eine Hütte, zwei Sperrstunden: Landesgrenze zieht sich mitten durchs Lokal

Kärnten/ Salzburg – Während Lokale in Salzburg derzeit um 22 Uhr schließen müssen, ist die Sperrstunde in Kärnten erst um 1 Uhr früh. Diese Tatsache kann die „Gamskogelhütte“ zu ihren Gunsten nutzen. Die Landesgrenze verläuft nämlich direkt durch das Wirtshaus. Das bedeutet, die Gäste können ab 22 Uhr einfach auf die „Kärnten Seite“ wechseln und dürfen weiter feiern.

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Lustiger „Grenzfall“ am Katschberg. „Ja, es ist Tatsache, dass sich die Landesgrenze von Salzburg und Kärnten durch unser Lokal zieht“, so Peter Aschbacher, Wirt auf der Gamskogelhütte. Er bestätigt auch, dass die Gäste, die im Salzburg Teil sitzen, nach 22 Uhr einfach auf die Kärntner Seite wechseln. „Das stört aber keinen, im Gegenteil, die Gäste finden es eher lustig. Durch Corona ist bei uns aber derzeit eh weniger los als sonst“, erzählt er im Interview mit 5 Minuten. Durch Fahnen ist die Landesgrenze übrigens gut gekennzeichnet.

Bei Hochzeiten muss man genau schauen, wo man steht

Auch vor Corona sorgte die Landesgrenze für ungewöhnliche Regelungen. „Bei uns werden oft Hochzeiten gefeiert. Der Tisch des Standesbeamten muss in dem Bundesland stehen, wo auch der Standesbeamte herkommt, da er im jeweils anderen Bundesland die Trauung nicht vollziehen darf“, erklärt uns Aschbacher.

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