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Politik - Kärnten
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Wegen Corona:

FPÖ möchte Wirtschaftskammer Pflichtbeiträge streichen

Kärnten – Der Kärntner FPÖ-Clubmann Gernot Darmann fordert, dass die Wirtschaftskammer bis zum Ende der Wirtschaftskrise, die Pflichtbeiträge für Unternehmer streichen sollte. Darmann spricht in dem Zusammenhang von der größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. 

 3 Minuten Lesezeit (371 Wörter)

Angesichts der Folgen der Coronavirus-Krise und der „überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Wirtschaft mit einer anstehenden Pleitewelle“ sei es laut Darmann absolut unangebracht, wenn die Wirtschaftskammer nun von den Unternehmern wieder die Grundumlage einhebt. „An die FPÖ haben sich Unternehmer gewandt, die mehrere kleine Gewerbe angemeldet haben und von der Wirtschaftskammer daher gleich eine Rechnung über 1.100 Euro an Grundumlagen bekommen haben“, erklärt der FPÖ-Obmann.

„Wirtschaftskammer kann sich das locker leisten“

Die Wirtschaftskammer sitze laut ihm, aufgrund der Einnahmen durch die Pflichtbeiträge der Unternehmen, auf über 1,5 Mrd. Euro an Rücklagen und könne sich daher jetzt eine Streichung der Beiträge bis zum Ende der Krise „locker“ leisten. „Wann, wenn nicht in der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg, sollte man solche hohen Rücklagen nutzen“, betont Darmann.

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Im Bild: Kärntens FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann

Im Bild: Kärntens FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann - © Büro LR Gernot Darmann

Pflichtbeiträge sollen rückwirkend gestrichen werden

Zumindest für die Dauer dieser Wirtschaftskrise müsse den Unternehmern diese Last genommen werden. „Daher fordern wir, dass für die Einzelunternehmen, Kleinstunternehmen und KMUs alle Wirtschaftskammer-Pflichtbeiträge rückwirkend ab 1. Jänner 2020 bis zum Ende dieser Wirtschaftskrise gestrichen werden. Eine Interessensvertretung, die etwas auf sich hält, müsste verstehen, dass sie in so schwierigen Zeiten die Unternehmer nicht schröpfen darf“, so Darmann abschließend.

FPÖ Germ: Grundumlage belastet Unternehmer jetzt zusätzlich

 FPÖ Stadtparteiobmann Wolfgang Germ pflichtet den Wortebn von Gernot Darmann (FPÖ) bei und fordert ebenfalls, dass die Wirtschaftskammer ihre Pflichtabgaben in dieser für die Wirtschaft schweren Phase entfallen lässt. „Einzel- und Kleinunternehmen müssen jetzt unterstützt werden. Die hohen Abgaben der Grundumlage belasten die von den Corona-Maßnahmen gebeutelten Betriebe nun erneut“, sagt Vizebürgermeister Germ.

„Betriebe sind wichtige Arbeitgeber“

Besonders in der Landeshauptstadt seien viele kleinere Betriebe angesiedelt, die nun hohe Zahlungen erwarten, so Germ. „Ich stimme dem Ansatz eines mit 1.1.2020 rückwirkenden Entfalls der Grundumlage voll zu. Unsere Betriebe sind schließlich auch wichtige Arbeitgeber und müssen dringend erhalten bleiben. Die Wirtschaft in Kärnten und Klagenfurt muss von der Kammer endlich den notwendigen Beistand erfahren“, sagt Germ.

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Am Bild: Klagenfurts Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ)

Am Bild: Klagenfurts Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ) - © KK

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