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Wirtschaft - Kärnten
© WKK/Erich Varh

Staatsmeisterschaft der Floristen

Floristinnen lösten in Kärnten ihre Tickets für inter­nationale Wettbewerbe

St. Kanzian – Einer der aufwändigsten Berufswettbewerbe Österreichs fand bis vergangenen Freitag in St. Kanzian am Klopeiner See statt: 14 Teilnehmer aus ganz Österreich zeigten ihr Können bei der Staatsmeisterschaft der Floristen.

 2 Minuten Lesezeit (359 Wörter)

Die Landesinnung der Kärntner Gärtner und Floristen hatte vergangene Woche die begabtesten Nachwuchsfloristinnen und -floristen des Landes zu Besuch. Und diese zeigten, warum sie bereits bei zahlreichen Berufswettbewerben in ihren Bundesländern zu den Siegern zählten: Mit viel Liebe zum Detail und kreativen Ideen verwandelten sie unzählige Blumen, Pflanzen und Accessoires in außergewöhnliche Kunstwerke. „Das war großes handwerkliches Können von allen Teilnehmern“, war Kurt Glantschnig, WK-Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen, begeistert.

Platz Eins ging in die Steiermark

Nachdem Kärnten bei der Staatsmeisterschaft 2018 zwei hervorragende Plätze (Platz 2 und 4) holte, gingen die Trophäen heuer in die Steiermark und nach Oberösterreich: Mit eindrucksvollen Kreationen erarbeitete sich Nicola Hochegger von Blumen Kubat aus Anger in der Steiermark den ersten Platz. Platz 2 sicherte sich Sandra Berger aus Oberösterreich von Blumen Elke Mitter aus Eferding; vor der Drittplatzierten Stefanie Mittmannsgruber aus Oberösterreich von Blumen + Ideen Jung & Punz OG aus Pregarten.

Nächste Stationen: Shanghai und St. Petersburg

Auf die drei Erstplatzierten wartet nun schon bald die nächste Herausforderung: Ihre Leistungen werden als Entscheidungsgrundlage für die Teilnahme an den WorldSkills 2021 in Shanghai/China sowie an den EuroSkills 2022 in St. Petersburg/Russland herangezogen. Die Staatsmeisterschaften waren dafür bereits eine gelungene Generalprobe. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden dabei nämlich Leistungen auf höchstem Niveau verlangt: So wussten sie vorab nicht, welches Material ihnen zur Verfügung stehen würde und wie die Aufgabenstellung im Detail aussehen würde. Dazu kam der enorme Zeitdruck, den es ab der ersten Wettbewerbsminute am vergangenen Mittwoch zu bewältigen galt.

Kosten wurden übernommen

Den jungen Floristinnen und Floristen entstanden durch die Teilnahme an diesem aufwändigen Wettbewerb übrigens keinerlei Kosten, wie Bundesinnungsmeister Rudolf Hajek betont: „Wir sind sehr dankbar, dass wir hier auf ausgezeichnete Kooperationen setzen können.“ Die Reise- und Hotelkosten werden von den jeweiligen Landesinnungen übernommen. Bewertet wurden die Arbeiten durch eine dreiköpfige MeisterfloristInnen-Jury, bestehend aus Wanda Glantschnig, Robert Buchsbaum und Alexander Mlinek. Sie entschieden nach strengen internationalen Kriterien und berücksichtigten dabei vor allem Technik, Farbwahl, Gestaltung, Kreativität und Aussage der jeweiligen Werkstücke.

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