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TUI Büroleiterin Bettina Kraushofer kennt die Reiseziele, die auch in Coronazeiten besucht werden können.
TUI Büroleiterin Bettina Kraushofer kennt die Reiseziele, die auch in Coronazeiten besucht werden können. © 5min

Wohin kann man reisen:

Trotz Corona: “Die Leute sehnen sich nach Ur­laub im Ausland”

Villach – Der Herbst hat Kärnten fest im Griff. Viele Menschen sehnen sich nach einer Auszeit und einen Sprung ins salzige Meer. Doch wohin kann man in Zeiten von Corona noch reisen? Und ist es dort sicher? Wir haben mit Bettina Kraushofer von TUI-Reisen gesprochen.

 5 Minuten Lesezeit (666 Wörter)

Jeden Tag erreichen uns neue Coronazahlen und die zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen verunsichern viele Menschen. Trotzdem sehnen sich viele Menschen nach einem entspannten Urlaub und ein bisschen Ruhe von all dem Tumult im eigenen Land. “Die Leute wollen weg – einfach ein bisschen ans Meer”, beschreibt Bettina Kraushofer von TUI-Reisen. “Viele rufen uns spontan an und fragen, wo sie hinfahren oder -fliegen können.” Doch wie sieht eine Reise zu Coronazeiten aus? Was muss beachtet werden? Was, wenn doch eine Reisewarnung für die Urlaubsregion ausgesprochen wird?

“Sicherheit auch im Ausland gegeben”

Kraushofer kann Griechenland als Reisedestination empfehlen. “Ich war selbst dort und bin froh, dass ich trotz all der Unsicherheiten geflogen bin”, sagt sie. Ihren Erfahrungen nach werden an den Stränden und in den Hotels die Abstandsregeln und Maskenpflicht sehr gut eingehalten. An den Buffets wird auf Selbstbedienung verzichtet. “Da würde ich mir an unseren Seestränden mehr Sorgen machen”, sagt Kraushofer. Dennoch seien die Strände weitgehend leer und es käme richtiges Urlaubsfeeling auf. Auch außerhalb der Hotels werde auf die Sicherheitsvorkehrungen geachtet. So stünden bei den Tavernen Desinfektionsmittel und die Bediensteten würden eine MN-Schutzmaske tragen.

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Griechenland ist laut Reiseexpertin eine Destination, in der man auch in Coronazeiten beruhigt Urlaub machen kann.

Griechenland ist laut Reiseexpertin eine Destination, in der man auch in Coronazeiten beruhigt Urlaub machen kann. - © Pixabay

Was ist vor Reiseantritt zu beachten?

Laut Kraushofer sei es wichtig sich vorab genau über die Einreisebestimmungen im jeweiligen Land zu informieren. In vielen Ländern ist eine Registrierung mittels QR-Code für die Einreise Pflicht, ebenso auch ein negativer Coronatest. Am gesamten Flughafengelände und im Flugzeug selbst gilt MN-Schutzpflicht. Ausgenommen sind natürlich die Gastronomiebetriebe, wenn im Sitzen an den Tischen konsumiert wird. “Die Flüge laufen sehr diszipliniert ab. Die Menschen halten sich an die Anweisungen des Personals und springen nicht wie sonst gleich auf, um ihr Handgebäck zu suchen, bevor das Flugzeug überhaupt angehalten hat”, beschreibt Kraushofer. Auch die Buszubringer vom Gate zum Flugzeug und zurück seien nur mäßig mit Menschen gefüllt und würden öfters fahren.

Was passiert bei einer Reisewarnung?

Wenn für das eigene Urlaubsland während des Aufenthalts die Reisewarnung 6 ausgesprochen wird, bringt bei einer Pauschalreise der Reiseveranstalter die Kunden zurück und kümmert sich um den Kostenersatz bzw. eine Umbuchung. Wenn bereits vor dem Reiseantritt Reisewarnung 6 ausgesprochen wird, sagt der Reiseveranstalter  von sich aus die Reisen ab und man bekommt sein Geld zurück. “Wenn man Buchungen selbst im Internet tätigt, besteht die Gefahr, dass man auf seinen Kosten sitzen bleibt”, warnt Kraushofer. Dann müsse man bei einer Reisewarnung selbst aktiv werden und bei jeden einzelnen Leistungsträger (Flug, Unterkunft, ect.) anfragen. “Es hängt dann von dem Reisepartner ab, ob man kostenlos aus dem Vertrag kommt oder nicht. Meist kann die Leistung nämlich trotzdem erbracht werden, worauf sich dann viele Veranstalter berufen.”

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Bei Pauschalreisen kommt der Reiseveranstalter für die Kosten bei einer Reisewarnung auf.

Bei Pauschalreisen kommt der Reiseveranstalter für die Kosten bei einer Reisewarnung auf. - © Pixabay

“Ferndestinationen sind erschwert erreichbar”

Wer plant im kommenden Winter in wärmere Gefilde zu fliegen, der wird bei der Auswahl seiner Ziele stark eingeschränkt sein. Möglich seien zur Zeit Griechenland, Italien, Seychellen und Mauritius. “Klassische Ziele wie die Malediven und Ägypten sind jedoch als Risikogebiet ausgerufen”, warnt Kraushofer. Wichtig sei es vor der Buchung für jedes Land (auch innerhalb Europas) genau zu checken, wie ist die Einreisesituation ist und was beachtet werden muss.

Besser Frühbucher?

Was die Zukunft für den Sommer 2021 bringen wird, ist ungewiss. Trotzdem gibt es schon Anfragen für die kommende Saison. Viele Destinationen sind auch schon buchbar und es winken Frühbucherrabatte. Doch was, wenn ich mich anders entscheide. “Mit den TUI – Frühbucherangeboten ist man auf der sicheren Seite. Bis 14 Tage vor Reisebeginn kann man kostenlos umbuchen, auch wenn es keine Reisewarnung gibt”, sagt die Reiseexpertin. Dieses Entgegenkommen von TUI soll letzte Zweifel aus dem Weg räumen und einen schönen Urlaub auch in unsicheren Zeiten ermöglichen.

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