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Politik - Villach
Di Bernardo kritisiert:
Di Bernardo kritisiert: "So etwas hat in einem Wohn- und Erholungsgebiet absolut nichts verloren und ist völlig inakzeptabel." © KK

Unzählige Wohnwägen:

Aufregung: „Fahrendes Volk“ campt in Wern­berg

Wernberg – In der Nacht von Montag auf Dienstag machten zig Wohnwägen und Autos überraschend in Wernberg Halt. Wernbergs FPÖ-Chef Markus di Bernardo betont: "So etwas hat in einem Wohn- und Erholungsgebiet absolut nichts verloren."

 2 Minuten Lesezeit (308 Wörter)

In der Nacht von Montag, dem 5. Oktober, auf Dienstag, dem 6. Oktober 2020, sollen diverse Wohnwägen und Autos am Parkplatz des Freibades der Gemeinde Wernberg gehalten haben. Laut Wernbergs FPÖ-Chef Markus di Bernardo soll es sich dabei um Roma und Sinti handeln. Noch am Abend habe er sich ins Auto gesetzt und sich selbst ein Bild vor Ort gemacht. „Angetroffen habe ich […] eine Wagenburg, [welche] den ganzen Parkplatz des Freibades in Beschlag genommen [hat]“, informiert Wernbergs FPÖ-Chef.

Es herrscht reges Treiben am Parkplatz

Die Stromaggregate sind – laut di Bernardo – auf Hochtouren gelaufen und am Parkplatz sowie in den Wohnwägen herrscht reges Treiben. Er findet: „So etwas hat in einem Wohn- und Erholungsgebiet absolut nichts verloren und ist völlig inakzeptabel.“ Außerdem fragt er sich, wer für die Entsorgung der Hinterlassenschaften aufkommen wird.

Politiker will Anrainer schützen

„Auch am Dienstagmorgen hat sich dasselbe Bild gezeigt,“ so di Bernardo. Von einem Aufbruch  könne keine Rede sein. Daher habe Wernbergs FPÖ-Chef die Amtsleitung der Gemeinde Wernberg informiert. „Die Behörde ist jetzt am Zug und muss hier aktiv werden sowie für Ordnung sorgen“, meint di Bernardo. Er kritisiert: „Besonders in Corona-Zeiten ist es ohnehin bedenklich quer durch Europa zu ziehen und in Großcamps ohne ordentliche Sanitäreinrichtungen zu hausen. Es gilt hier die Anrainer vor zusätzlichen Belastungen und Störquellen zu schützen“, so der Wernberger Bürgermeisterkandidat.

Wie seht ihr das?

Die Roma und Sinti bilden eine ethnische und sprachliche Minderheit in Europa. Oft ziehen sie auch durch Kärnten. Aktuell soll sich eine Gruppe in Wernberg aufhalten. Dies stößt auf Kritik. Aber was ist eure Meinung dazu? Stört euch die kurzfristige Campingsiedlung? Oder ist es euch einerlei? Teilt uns doch eure Meinung in den Kommentaren mit. Wir sind gespannt.

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