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Aktuell - Klagenfurt
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"Vorsätzliche Gefährdung von Menschen"

An Syphilis erkrankt: Prosti­tuierte arbeiten einfach weiter

Klagenfurt – Der Tatbestand lautet: "Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten". Am Landesgericht Klagenfurt findet nächste Woche die Hauptverhandlung zu einem Fall statt, bei dem zwei Prostituierten zur Last gelegt wird, dass sie trotz einer Syphilis Erkrankung weiter sexuellen Kontakt zu Freiern hatten.

 Weniger als 1 Minute Lesezeit (56 Wörter) | Änderung am 07.10.2020 - 07.51 Uhr

Konkret wird zwei Erwachsenen wird zur Last gelegt, Ende Juni 2020 in Klagenfurt in Erkenntnis ihrer Syphiliserkrankung weiterhin der illegalen Wohnungsprostitution nachgegangen zu sein und dabei mit drei bis vier Freiern täglich Sexualkontakte gehabt zu haben. Dies ist, laut Paragraf 178 StGB, ein Vergehen der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen übertragbare Krankheiten. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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