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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © pixabay

Masterplan Radmobilität:

Fokus liegt auf Lücken­schlüssen bei den Rad­weg­ver­bindungen

Kärnten – Die Landesräte Martin Gruber und Sebastian Schuschnig zogen Bilanz, welche der geplanten 140 Maßnahmen aus dem Masterplan „Radmobilität 2025“ bereits in Angriff genommen wurden. Des Weiteren gaben sie auch einen Ausblick auf Projekte, welche sich in Vorbereitung befinden.

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„Der Fokus bei den Infrastrukturprojekten liegt dabei klar auf Lückenschlüssen“, betonte Gruber. Beim Faaker See Radweg wird noch heuer der dritte Abschnitt abgeschlossen, der vierte folgt 2021. Auch am Wörthersee wird der Südufer-Radweg weitergebaut, nach dem Abschnitt Maiernigg – Kapp Wörth folgt 2021 der Bereich Reifnitz bis Dellach. „Dafür ist es uns gelungen, beträchtliche finanzielle Mittel von der Bundesregierung nach Kärnten zu holen“, betonten Gruber und Schuschnig. Weitergearbeitet wurde am Hüttenberg-Radweg auf der alten Bahntrasse. Fortgesetzt werden Arbeiten u.a. in der Lieserschlucht, wo 2021 die Kragplatten errichtet werden, und auf der Strecke von Feldkirchen nach Glanegg. 2021 soll auch für die lange geforderte Radwegverbindung nach Teurnia der Baustart erfolgen.

355 Radbrücken überprüft

Überprüft wurden vom Land auch alle 355 Radbrücken, die sich im überregionalen Radwegenetz befinden. Bei sechs Radwegbrücken, die mit nicht genügend bewertet wurden, hat man sofortige Sanierungsmaßnahmen in die Wege geleitet. 284 Radbrücken befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand. Bei 65 Brücken werden Sanierungsmaßnahmen ausgearbeitet und dann strukturiert nach Dringlichkeit abgearbeitet.

Aufnahme mehrere Strecken ins überregionale Radwegenetz

Neu, neben der 2021 geplanten Ausweitung der Radservicestationen auf alle Bezirke und den Investitionen in Rad-Rastplätze, ist auch die Aufnahme mehrere Strecken in das überregionale Radwegenetz. Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig legte dafür eine Novelle des Kärntner Straßengesetzes vor. Betroffen sind weitere Streckenabschnitte des Faaker See Radwegs, der gesamte Wörthersee Südufer-Radweg, der Rosegger Radweg sowie der Moosburger Radweg. Für regionale Radwege tragen die Gemeinden die finanzielle Verantwortung, denen aber oft die Mittel fehlen, um in den Ausbau zu investieren. „Deshalb holen wir bestimmte Radwegverbindungen von überregionaler Bedeutung in den Zuständigkeitsbereich des Landes und treiben somit auch die Lückenschlüsse voran“, so Gruber. Denn damit verbunden sind sowohl die Übernahme eines größeren Kostenanteils beim Ausbau als auch die gesamte Projektkoordination.

Die Umsetzung des Masterplans ‚Radmobilität 2025‘ sichert in Kärnten die Verbesserung der Radmobilität für Einheimische, Gäste, Genussradler, Sportradfahrer und Pendler.

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