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Vorsorgedienst

Kostenlose Vor-Ort-Betreuung für ältere Covid-Patienten

Kärnten – Das Land fixiert mit dem Rotem Kreuz einen für Betroffene unentgeltlichen mobilen Versorgungsdienst in den eigenen vier Wänden. Die Initiative startet bereits am Montag, 12. Oktober. 

 2 Minuten Lesezeit (310 Wörter) | Änderung am 09.10.2020 - 09.14 Uhr

„In Kärnten gehen wir einen Schritt voraus, daher haben wir gemeinsam mit dem Roten Kreuz einen mobilen Betreuungsdienst entwickelt. Die Gespräche konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Das Angebot kann schon am Montag an den Start gehen“, informiert Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Konkret geht es bei dem Konzept „Covid-19 Pflege und Betreuung in den mobilen Diensten“ um ältere Covid-Patienten, die zu Hause zu versorgen sind. „Gemeint sind Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden und zu Hause eine weitere Betreuung benötigen. Gedacht ist das Service auch für jene Patienten, deren Krankheitsverlauf gar keinen Spitalsaufenthalt verlangt, die aber dennoch eine regelmäßige Versorgung brauchen“, erklärt Prettner.

Sicherheit steht an erster Stelle

Und Prettner betont: „Zur Minimierung des Risikos einer Keimverschleppung werden die dafür eingesetzten Pflege- und Betreuungspersonen von der Versorgung anderer Klienten freigestellt.“ Rot-Kreuz-Präsident Peter Ambrozy hält dazu fest: „Das Rote Kreuz ist für solche Fälle gerüstet und ist gerne bereit, als verlässlicher Partner dem Land und auch den Menschen, die Hilfe benötigen, beizustehen.“ Laut Gesundheitsreferentin sollten im Normalfall Covid-19-positiv getestete Personen bzw. Verdachtsfälle grundsätzlich von jenem mobilen Dienst versorgt werden, mit dem sie zuvor schon in Vertragsbeziehung standen. „Wir gehen aber davon aus, dass das nicht immer möglich sein wird. Das ist auch der Grund, weshalb wir dieses Service in Umsetzung bringen.

Angebot ist kostenlos

Zudem werden damit auch jene Personen angesprochen, die bis dato noch gar keinen mobilen Dienst in Anspruch genommen haben“, so Prettner. Für die Betroffenen ist das Angebot vollkommen kostenlos – „das heißt, es wird auch kein Selbstbehalt verrechnet“, sagt Prettner. „Dass wir dieses Projekt bereits ab 12. Oktober umsetzen können, zeigt, wie schnell Kärnten in der Corona-Krise auf den unterschiedlichsten Ebenen reagiert. Es ist in der Tat der Faktor Zeit, der in der Covid-Pandemie eine der wesentlichsten Rollen spielt.“

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