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SYMBOLFOTO © Montage pixabay / Wrussnig

Betroffene Familie klagt

Kein Ende in Sicht: „Golfkrieg“ in Köstenberg geht weiter

Köstenberg – Der "Golfkrieg" zwischen dem Golfclub Wörthersee in Köstenberg bei Velden und seinem Nachbarn Christian L. samt Familie ist nun endgültig gerichtsanhängig und ein Ende nicht in Sicht.

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. Wie berichtet, wurde das Wohnhaus der Familie von Golfbällen immer wieder beschädigt. Mehr dazu hier. „Der Schaden den die eingeschlagenen Golfbälle an der Fassade und dem Dach des Wohnhauses angerichtet haben, beläuft sich inzwischen auf mindestens 8.000 Euro“, rechnet der Anwalt der Familie, Hans Gradischnig vor.

Ein Umbau sollte helfen

Der Anwalt der Golfer, Rudolf Denzel hat auch schon die weiße Fahne hinausgehängt, alle Schäden bestätigt und bereits der Haftpflichtversicherung gemeldet. Darüber hinaus hielt er in einem Schriftsatz fest, „dass am umstrittenen Loch Fünf ein Umbau vorgenommen wurde, die Abschläge versetzt und es deshalb nicht mehr zu befürchten sei, dass es zu weiteren Schäden kommen würde“. Er legte dem Schreiben auch ein Gutachten bei, aus dem hervorgeht, „dass von der Anlage keine typischen Gefahren mehr ausgehen“ und stellte den Antrag, dass die Klage daher abzuweisen sei.

Gefahr für Kinder zu groß

Doch dem widersprechen jetzt die Nachbarn: „Die Veränderung des Abschlags hat keinen Erfolg gebracht. Allein am 25. September schlugen innerhalb eines Zeitraumes von eineinhalb Stunden drei Golfbälle in das Haus ein und richteten weitere Schäden an. Ein Ball wurde in der Nähe der Kinderschaukel gefunden. Es ist nicht mehr möglich, die Kinder meines Klienten im Garten spielen zu lassen, weil die Gefahr, dass sie durch einen abgeirrten Golfball verletzt werden, immens groß ist“, stellte Gradischnig in einem Schriftsatz fest. „Auch eine Schadensliquidierung durch die Versicherung ist bis jetzt nicht erfolgt“, so der Anwalt.

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