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Landesrat Daniel Fellner in der hochmodernen LAWZ in Klagenfurt.
Landesrat Daniel Fellner in der hochmodernen LAWZ in Klagenfurt. © Büro LR Fellner

Für unsere Sicherheit

Katastrophen­vorbeugung: Kärnten übt für den Ernstfall

Kärnten – (Natur-)Katastrophen oder ein Blackout können im Vorfeld nicht verhindert werden. Wohl aber kann man sich auf den Fall der Fälle vorbereiten. „Das Land Kärnten ist in dieser Hinsicht österreichweit vorbildlich: Unterschiedlichste Szenarien werden regelmäßig geübt und diverse Schulungen für unterschiedliche Zielgruppen angeboten“, so Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner anlässlich des am Dienstag stattfindenden internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung.

 2 Minuten Lesezeit (322 Wörter) | Änderung am 11.10.2020 - 14.53 Uhr

Wegen des Klimawandels sei davon auszugehen, dass Naturkatastrophen künftig häufiger auftreten werden. Fellner: „Das Sturmtief Detlef im vergangenen Herbst hat nach Vaia, im Jahr davor, erneut eine Spur der Verwüstung durch große Teile Kärntens gezogen. Uns ist es ein Herzensanliegen, bestmöglich auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Mit „Airplane Crash Karawanken 2019“, fand im September vergangenen Jahres eine große grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung des Landes Kärnten zu einem anderen Szenario statt: Übungsannahme waren ein Flugzeugabsturz und ein Waldbrand, darüber hinaus gab es eine Strahlenschutzübung. Rund 700 Teilnehmende aus Österreich, Italien und Slowenien waren involviert.

Üben für den Ernstfall

Ausführlich beübt von allen Einsatzorganisationen samt Bezirkskrisenstäben, wurde in den vergangenen zwei Jahren auch ein europaweiter, länger dauernder Stromausfall. Gelaufen ist die Übung – die österreichweite Beachtung fand – unter dem Titel „Combined Success“. Hierbei wurden wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen und auch breiteres Bewusstsein für das Thema „Blackout“ geschaffen. Fellner: „Ein äußerst wichtiges Thema, denn wir alle wissen: Es ist nicht die Frage ob, sondern wann ein größeres Blackout kommen wird. Die Erkenntnisse, die wir aus den unterschiedlichen Übungen ziehen, sind im Ernstfall lebenswichtig. Weil es für die konkreten Szenarien genaue Handlungsanweisungen gibt und die verschiedensten Einsatzkräfte optimal aufeinander abgestimmt sind“.

Sicherheit steht an oberster Stelle

Der Leitstellenverbund der hochmodernen Landes Alarm- und Warnzentrale (LAWZ) Klagenfurt mit Redundanz in der Hauptfeuerwache Villach und mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt ist mittlerweile im Vollbetrieb und bewährt sich bei der Organisation der täglichen Arbeit der Einsatzorganisationen. „Die Sicherheit der Menschen im Land steht für uns an oberster Stelle“, so Fellner, „deswegen ist auch das Thema Hochwasserschutz für uns ein Zentrales: Allein dieses Jahr fließen in Kärnten rund 40 Millionen Euro in den Hochwasserschutz und die Wildbach- und Lawinenverbauung – durch diese Maßnahmen werden Tausende Kärntnerinnen und Kärntner nachhaltig vor Hochwasser geschützt“.

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