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02.09.2016 - 16:20Jahrzehnte der Erfahrung für eure Sicherheit
Politik - Klagenfurt
© Wolfgang Germ

Nach Vandalismus zeigt sich:

Überwachungskamera war nur eine Attrappe

Klagenfurt – Wie bereits berichtet, haben Vandalen in der Nacht von 10. auf 11. Oktober die Stätte der Kärntner Einheit verwüstet. Die FPÖ und das Team Kärnten wünschen sich in Zukunft eine bessere Bewachung der Denkstätte.

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter) | Änderung am 13.10.2020 - 13.52 Uhr

Während sich das Team Kärnten eine echte Kamera statt einer Attrappe wünscht, schlägt Wolfgang Germ (FPÖ) vor, die Kontrollen zu verstärken.

Team Kärnten/Köfer kritisiert „peinliche“ Überwachung 

„Amüsiert“ zeigt sich Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer über die unprofessionelle Vorgehensweise bezüglich der Video-Überwachung der Stätte der Kärntner Einheit im Landhaushof Klagenfurt: „Wie jetzt bekannt wurde, ist die vorhandene Kamera eine nicht funktionsfähige Attrappe, die von einem Schrottplatz stammen könnte. Dass diese Attrappe keine abschreckende Wirkung hat, wurde Landtagspräsidenten Rohr mehr als deutlich vor Augen geführt.“

Köfer erinnert daran, dass der Landhaushof erst kürzlich großzügig, um rund zwei Millionen Euro, neu errichtet wurde: „Deshalb ist es umso unverständlicher, dass man nicht 300 Euro für eine professionelle Videoüberwachung mit eingeplant hat, sondern auf eine abgewrackte, untaugliche Attrappe setzt.“ Köfer möchte zudem wissen, welche Experten Rohr beraten haben, dass dieses Vehikel zur Absicherung des Denkmals ausreichen würde.

Germ fordert mehr Kontrollen für die Zukunft

„Die Empörung der Bevölkerung ist sehr groß“, erklärt Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Für ihn sei diese Aktion unverständlich und definitiv abzulehnen. „Zukünftig sollte gerade an Tagen der Jubiläumsfeiern die Kontrolle dieser historischen Plätze verstärkt werden, um Vandalismus und Denkmalschändung vorzubeugen. Dieser Vandalenakt zeigt leider einmal mehr, wie wichtig diese Forderung für die Zukunft ist“, gibt er zu bedenken und erinnert an den Vorfall von 2018, bei dem das Denkmal schon einmal beschmiert wurde.

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