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Ao Univ.-Prof. MMag. Dr. Sonja Bidmon Univ.-Prof. Dr. Ralf Terlutter Svenja Diegelmann, BA, MSc Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar und MSc OA Dr. Markus Köstenberger.
Ao Univ.-Prof. MMag. Dr. Sonja Bidmon Univ.-Prof. Dr. Ralf Terlutter Svenja Diegelmann, BA, MSc Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar und MSc OA Dr. Markus Köstenberger. © KABEG

Interessierte gesucht:

Klinikum und Universität forschen zu Patientenverfügung

Klagenfurt – Derzeit haben nur 0,6% aller Intensivpatienten eine Patientenverfügung. Dies wollen das Klinikum Klagenfurt und die Alpen-Adria Universität ändern. Sie suchen in einer aktuellen Studie nach Menschen, die sich bereits Gedanken zum Thema Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmachten gemacht haben.

 2 Minuten Lesezeit (263 Wörter)

Es ist Alltag für die Mitarbeiter der Intensivstationen: Patienten, die als Folge einer chronischen Erkrankung oder eines Akutereignisses plötzlich handlungsunfähig sind.

Gemeinsames Projekt

„Über das optimale Vorgehen für den Patienten machen wir uns in der täglichen Arbeit sehr viel Gedanken. Wie sinnvoll ist es, noch Therapieziele zu setzen? Wäre es besser eine palliativmedizinische Versorgung zu beginnen? – Das ist oft wahre Detektivarbeit die wir meistens in Kooperation mit den Angehörigen machen, um den Wunsch unserer Patienten herauszufinden“, erzählt Dr. Markus Köstenberger, Oberarzt an der Anästhesiologie und Intensivstation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee. Vor diesem Hintergrund starteten das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee ein Projekt mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt mit dem Titel „Patientenverfügung auf österreichischen Intensivstationen“.

Interessierte gesucht

„Unsere Forschungsarbeit zeigte, dass nur 0,6 % aller Patienten in Österreich eine derartige Verfügung haben. In absoluten Zahlen heißt das drei Patienten von 475“, sagen Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Klagenfurt und Projektleiterin Svenja Diegelmann, BA. Msc. von der Alpen-Adria Universität. Aus diesem Grund arbeitete das Forscherteam nun ein Folgeprojekt aus: „Wir starten eine Aufklärungsoffensive zum Thema Patientenverfügung und nehmen mit allen Interessierten Kontakt auf, um sie zu befragen. Wir möchten uns vor allem mit Menschen unterhalten, die sich bereits Gedanken über eine Verfügung gemacht haben.“ Interessierte, die an dem Projekt mittels eines Interviews teilnehmen wollen, können sich sehr gerne bei Svenja Diegelmann melden: E-Mail: [email protected] oder unter 0463/ 2700 4044.

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