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Politik - Kärnten
© pixabay.com

"Engpässe bei Grippeimpfstoff"

Grippeimpfstoff: „Risiko­gruppen berück­sichtigen“

Kärnten – Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Grippe-Impfstoff heuer besonders gefragt. Am Dienstag äußerte die FPÖ erneut Kritik zur Impfvorsorge. 

 2 Minuten Lesezeit (298 Wörter)

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Grippe-Impfstoff heuer besonders gefragt. Am Dienstag, dem 13. Oktober, meldete das Klagenfurter Gesundheitsamt, dass das Kontingent für die Impfstoffe bereits aufgebraucht ist. Sobald dieses wieder aufgestockt wird, werden neue Termine vergeben. Mehr dazu lest ihr hier. Und auch die Stadt Villach hat derzeit nur noch rund 800 Impfdosen vorrätig. 5 Minuten hat berichtet. Seitens der Freiheitlichen gibt es daher Kritik.

Darmann fordert Impfvorsorge für Risikogruppen

So betont FPÖ-Obmann Gernot Darmann: „Wir haben seitens der FPÖ bereits seit Beginn der Coronavirus-Pandemie darauf hingewiesen, dass es eine ungenügende Impfvorsorge für Risikogruppen in Kärnten gibt. […] Trotz dieses Wissens haben die Kärntner Gesundheitsbehörden zu wenige Influenza-Impfdosen bestellt.“ Die FPÖ fordere nun von der Landesregierung weiterhin eine Gratis-Influenza-Impfung für alle Risikogruppen in Kärnten anzubieten. Im Speziellen für alle Pflegegeldbezieher, für alle Mitarbeiter der Pflegeheime, der mobilen Pflegedienste und der Behinderteneinrichtungen und für das Personal aller Spitäler. „Es geht uns vor allem um den Schutz der Risikogruppen, damit sichergestellt ist, dass niemand in Kärnten zu Schaden kommt“, so der FPÖ-Chef.

Germ: „Bürger verunsichert“

„Die heutige Meldung des Gesundheitsamtes, dass das Kontingent an Grippe Impfstoffen bereits ausgeschöpft ist, verunsichert viele Bürgerinnen und Bürger die zur Risikogruppe gehören“, betont der Klagenfurter Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Seitens des SPÖ Gesundheitsreferenten der Stadt hätte der Aufruf zur Impfung, laut dem Freiheitlichen, koordinierter gestaltet werden sollen. „Bei einem Grippeimpfstoff-Engpass müssen zuerst ältere Personen und Risikogruppen berücksichtigt werden und nicht einfach derjenige der sich zuerst anmeldet“, gibt Germ zu bedenken. Auch seitens des Landes müsse hier Druck aufgebaut werden, um jedem Antragssteller der zur Risikogruppe gehört auch einen Impfstoff zur Verfügung stellen zu können“, betont der Vizebürgermeister.

 

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