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Wirtschaft - Kärnten
Dienstleister, wie Kosmetiker und ähnliches, würden einen zweiten Lockdown schwer verkraften, warnt die Wirtschaftskammer.
Dienstleister, wie Kosmetiker und ähnliches, würden einen zweiten Lockdown schwer verkraften, warnt die Wirtschaftskammer. © Pixabay.com

Zweiter Lockdown wäre fatal

Handwerk: Sorge und Unsicherheit in Kärnten

Kärnten – Nach dem Lockdown im Frühjahr und der leichten Erholung im Sommer folgt nun eine gedämpfte Erwartung für den Herbst und Winter.

 1 Minuten Lesezeit (206 Wörter)

„Keiner von uns weiß, wie sich der Winter entwickeln wird. Und diese Unsicherheit macht sich auch bei unseren Betrieben bemerkbar“, berichtete Klaus Kronlechner, Spartenobmann des Kärntner Gewerbe und Handwerks. Das Minus bei den Umsätzen des Kärntner Gewerbes betrug im 1. Halbjahr 2020 11,7 Prozent (gegenüber dem 1. Halbjahr 2019) und war damit geringer als im Österreichvergleich (minus 13,8 Prozent). 

Sorge um Insolvenzwelle

„Tägliche Meldungen über steigende Fallzahlen und das Risiko, rasch von gering auf hohes Risiko eingestuft zu werden, trüben die. Dazu kommt die begründete Sorge, dass gestundete Zahlungen bei Finanzamt, Sozialkassen und Banken eine Insolvenzwelle auslösen könnten. Firmenpleiten und eine höhere Zahl an Arbeitslosen in den nächsten Monaten sind ein durchaus realistisches Szenario“, zeigte sich Kronlechner besorgt. Große Sorge bereitet den Betrieben auch die kommende Wintersaison im Kärntner Tourismus. Dieser gilt nämlich durch Bau- und Sanierungsaufträge als wichtiger Kunde. Ein weiterer besonders wichtiger Auftraggeber für das Kärntner Gewerbe und Handwerk ist die Industrie, die selbstverständlich auch mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen hat. Aus der Sicht der Sparte Gewerbe und Handwerk sollte für die investitionsgüternahen Branchen der Handwerkerbonus „neu“ rasch beschlossen werden, um rechtzeitig seine Wirkung zu entfalten.

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