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Wirtschaft - Kärnten
LK-Präsident Johann Mößler und Erich Roscher, Leiter des Referats Pflanzliche Produktion in der LK Kärnten.
LK-Präsident Johann Mößler und Erich Roscher, Leiter des Referats Pflanzliche Produktion in der LK Kärnten. © LK Kärnten

Bilanz zeigt:

Ernte­mengen liegen im lang­jährigen Durch­schnitt

Kärnten – Ernte trotz Corona-Lockdown zum Frühjahrsanbau zufriedenstellend. Erntemengen liegen im langjährigen Durchschnitt. LK Kärnten fordert neue Staatszielbestimmung „Versorgungs-Sicherheit“ in der Bundesverfassung.

 2 Minuten Lesezeit (321 Wörter)

„Das Jahr 2020 war für die Landwirtschaft in Kärnten besonders herausfordernd, die Corona-Krise ging auch an den Bäuerinnen und Bauern nicht spurlos vorüber“, kommentiert LK-Präsident Johann Mößler einleitend die Erntebilanz 2020. Die Herausforderungen waren in der Tat enorm: Zeitgleich mit dem Corona-Lockdown begannen gerade die Frühjahrsarbeiten auf den Betrieben. „Die Einstufung der Landwirtschaft als systemrelevanter Sektor während des Lockdowns war extrem wichtig, um den Anbau nicht zu gefährden. Ich bedanke mich bei allen Bäuerinnen und Bauern für ihren Einsatz im Stall und auf den Feldern, um die Lebensmittelversorgung zu sichern“, erklärt Mößler.

Solide Erntemengen eingefahren

Durch ausreichend Niederschlag im Jahresverlauf und das Ausbleiben von großen Schadensereignissen konnten heuer im Grünland und im Ackerland solide Erntemengen eingefahren werden. „Die Basis für die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln ist gelegt. Trotzdem fahren die Bauern keine reiche Ernte ein, weil die Corona-Krise auch an den Agrarmärkten nicht spurlos vorübergegangen ist“, betont der LK Präsident.

Mößler: „Versorgungs-Sicherheit in die Verfassung“

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die kleinstrukturierte, heimische Landwirtschaft Garant für eine hohe Eigenversorgung ist. Für den LK Präsidenten ist daher eine funktionierende Landwirtschaft die beste Krisenvorsorge: „Der Wunsch der Konsumenten nach heimischen Produkten ist da, jetzt ist es an der Zeit, ihn politisch und rechtlich abzusichern!“ Mößler fordert daher, dass eine möglichst hohe Selbstversorgung mit heimischen Lebensmitteln als Staatsziel in die Bundesverfassung aufgenommen werden soll. „Das wäre Rückenwind für die Stärkung heimischer Lebensmittel in der öffentlichen Beschaffung und für die Umsetzung einer lückenlosen Herkunftskennzeichnung. Es wäre aber auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Bäuerinnen und Bauern, die in Krisenzeiten gezeigt haben, dass man sich auf sie verlassen kann“, unterstreicht der LK-Präsident.

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Mößler und Roscher blicken auf eine solide Erntesaison 2020.

Mößler und Roscher blicken auf eine solide Erntesaison 2020. - © LK Kärnten

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