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SYMBOLFOTO © william87/ fotolia.com

Vom raschen Handeln der Ärztin beeindruckt:

„Durch ihr rasches Handeln hat sie wohl ein Corona-Cluster verhindert“

Villach – Vor wenigen Tagen wurde Alfred Winkler, der Magistratsjurist von Villach, Zeuge einer ungewöhnlichen Situation. Aufgrund eines Todesfalls wurde eine Notärztin zu einem Haus in Villach gerufen. Nachdem sie den Tod des Patienten festgestellt hatte, erregte etwas anderes plötzlich ihre Aufmerksamkeit... 

 1 Minuten Lesezeit (214 Wörter) | Änderung am 18.10.2020 - 16.59 Uhr

Ein Familienmitglied des verstorbenen Patienten zeigte Symptome, die die Ärztin aufhorchen ließen. Sie nahm die Person unverzüglich mit ins Spital. Dort stellte sich dann heraus, dass jene Person mit dem Coronavirus infiziert war.

Patient kam auf die Intensivstation

„Der Person ging es an dem Abend so schlecht, dass sie sogar auf der Intensivstation behandelt werden musste. Es war echt ein Glück, dass die Notärztin die Symptome rechtzeitig erkannt hat“, meint Winkler. „Für die Nachbarn und Außenstehenden muss die Situation äußerst suspekt ausgesehen haben, da vor dem Haus der betroffenen Familie dann ein Leichenwagen, die Polizei und die Rettung standen. Außerdem haben die Beamten das Haus mit Schutzkleidung betreten“, schildert er die Situation. Der Tod des Mannes, weswegen die Notärztin überhaupt zu dem Haus gerufen worden war, hatte aber laut Winkler nichts mit dem Coronavirus zu tun.

„Großes Lob an die Notärztin“

Seiner Meinung nach, könnte das rasche Handeln der Ärztin nicht nur das Leben eines Patienten gerettet haben, sondern sie könnte auch ein weiteres Corona-Cluster verhindert haben. „Die Familie in dem besagten Haus war sehr groß. Zu einer Beerdigung wären dann sicher nochmal mehr Menschen gekommen“, erklärt der Jurist, der die Notärztin in höchsten Tönen lobt.

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