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Politik - Klagenfurt
© Zinterl Architekten

Team Kärnten/Köfer kritisier neue Jusitzanstalt:

„100 Millionen Euro für diesen Nobel-Knast“

Klagenfurt – Weiterhin auf absolutes Unverständnis stoßen bei Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die hochtrabenden Pläne für eine neue Justizanstalt in Klagenfurt: "100 Millionen Euro sollen für diesen Nobel-Knast aufgewendet werden und stellen damit aktuell neben dem Koralmtunnel die größte öffentliche Investition in Kärnten dar. Ich frage mich, warum man solch eine bombastische Variante umsetzen möchte und das noch dazu auf der grünen Wiese.“

 1 Minuten Lesezeit (157 Wörter) | Änderung am 18.10.2020 - 17.42 Uhr

Wie Köfer betont, sei der extreme Bodenverbrauch seit Jahren ein riesiges Problem: „Ausgerechnet unter einer den Grünen zugehörigen Justizministerin geht man her und gibt rund 13 Hektar allerbester landwirtschaftlicher Grundfläche auf und baut und widmet einfach drauf los. Und das, obwohl wir in Kärnten über Unmengen an Bauland-gewidmeten Flächen verfügen. Jeder Volksschüler weiß heutzutage, was es bedeutet und zur Folge hat, wenn Bodenversiegelung weiter so exzessiv betrieben wird.“

Modernste Haftanstalt Österreichs?

Köfer bleibt jedenfalls dabei und sieht in diesem Neubau eine fatale Signalwirkung für unser Bundesland und insbesondere die Bürger, die hier leben: „Unser Aushängeschild wird zukünftig sein, dass wir die modernste Haftanstalt Österreichs haben. Gute Nacht, Kärnten.“ Bedauerlich sieht Köfer zudem, dass für das Projekt steirische Architekten den Zuschlag erhalten haben: „Hier wäre es natürlich wünschenswert gewesen, wenn zumindest ein Kärntner Projekt zum Zug gekommen wäre.“

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