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Für die kommenden Herbstferien wurde darauf vergessen, die Busfahrten auf Schüler anzupassen, die Praktika absolvieren müssen.
Für die kommenden Herbstferien wurde darauf vergessen, die Busfahrten auf Schüler anzupassen, die Praktika absolvieren müssen. © KK

350.000 Euro zusätzlich:

Auf Schul­busse vergessen: Teure Not­lösung für Herbst­ferien

Kärnten – Weil vergessen wurde, den Verkehrsbund über diejenigen Schülerinnen und Schüler zu informieren, die in den Herbstferien verpflichtende Praktika absolvieren müssen, wurden die Busverbindungen nicht dementsprechend angepasst. Eine teure Notlösung musste her.

 2 Minuten Lesezeit (262 Wörter)

In nur wenigen Tagen beginnen in Kärnten die Herbstferien. Normalerweise fahren in dieser Zeit keine Busse für Schülerinnen und Schüler, da diese nicht benötigt werden. In den kommenden Herbstferien gibt es jedoch 14 höhere Schulen in Kärnten, die für ihre Schüler verpflichtende Praktika anbieten. Das heißt, heuer gibt es auch in den Herbstferien Schülerinnen und Schüler, die auf den Busverkehr angewiesen sind. Das Problem: Wie der ORF-Kärnten heute berichtet, wurde der Verkehrsverbund nicht rechtzeitig über die Ausnahmen bei den heurigen Herbstferien informiert, die Busverbindungen wurden daher nicht entsprechend angepasst. Daher musste schnell eine teure Notlösung für die Busverbindungen gefunden werden.

Kompletter Schülerverkehr wird gefahren

Wie Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) gegenüber dem ORF erklärt, müsse nun der komplette Schülerverkehr in ganz Kärnten fahren, so als wären fast alle Schulen offen. Die Notlösung musste her, da aufgrund der Kurzfristigkeit der Information keine Teilplanung des Schulverkehrs mehr möglich war. Es fehle nun einfach die Zeit, zu erheben, wo die betroffenen Schüler daheim seien und in welche Schule sie müssten.

Zusätzlicher Aufwand von 350.000 Euro nötig

Die Notlösung in den Herbstferien ist aber nicht billig. Durch die kurzfristige Notlösung kommt es, laut dem ORF, zu einem Einsatz von Steuergeld in einer Höhe von rund 350.000 Euro. Schuldzuweisungen werde es, laut Schuschnig, keine geben. Um einen solchen Vorfall in Zukunft zu vermeiden, wurden schon jetzt die Pläne für die nächstjährigen Herbstferien an den Verkehrsbund übermittelt.

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