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Aktuell - Klagenfurt
© Horst Ragusch

Es erging eine Dienstanweisung

Magistratsmitarbeiter bald wieder im Home­office

Klagenfurt – Seit Monaten soll Vizebürgermeister Wolfgang Germ für die Etablierung des Arbeitsmodells „Teleworking“ im Magistrat in Klagenfurt eintreten. Die verstaubte Denkweise der Bürgermeisterin muss Anlass dafür sein, dass erst jetzt mit wieder steigenden Infektionszahlen über die Möglichkeit des Homeoffice in gewissen Bereichen nachgedacht wird. „Es wird immer erst gehandelt, wenn der Hut brennt“, beanstandet Vizebürgermeister Germ.

 3 Minuten Lesezeit (457 Wörter) | Änderung am 20.10.2020 - 13.11 Uhr

Wie der Vizebürgermeister bestätigt, erging letzte Woche eine Dienstanweisung an die Abteilungsleiter des Magistrats. Sie sollen nun das Home-Office vorbereiten. „Dies hätte man schon im Sommer tun sollen. Das Equipment wurde ja bereits im Frühjahr angekauft“, so Germ im Interview. Er könne sich in Zukunft auch ein Modell vorstellen, bei dem man nur die Hälfte der Zeit im Büro sein müsse und die andere Zeit von zu Hause aus arbeiten könnte. „In meiner Abteilung hat das gut funktioniert und ich konnte die Erfahrung machen, dass es den Mitarbeitern teilweise besser ging. Man muss nur Vertrauen haben“, so der Vizebürgermeister abschließend.

Von der Stadt wurden bereits Vorkehrungen getroffen

Seitens der Stadt heißt es, im Magistrat gelten bereits seit längerer Zeit verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren. Dazu zählt unter anderem das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Bereichen, Abstandsregeln, Plexiglasschutz etc.

Alle Abteilungen wurden außerdem aufgefordert, konkrete Pläne für die Einführung von Diensträdern zu erstellen. Ziel dieser Diensträder ist es, die Anzahl der anwesenden Beschäftigten im Magistrat auf ein Minimum zu reduzieren, wobei jedoch weiterhin gewährleistet sein muss, dass alle Tätigkeiten weiterhin durchgeführt werden können. Dazu wurde auch in den vergangenen Monaten umfassend in Teleworking-Infrastruktur investiert. Die Pläne für die Diensträder sind großteils bereits erstellt und gelten für die derzeit aktuelle Corona-Ampelfarbe „gelb“.

FPÖ warnt vor „rot“ oder „orange“ auf der Ampel 

Die FPÖ warnt außerdem davor, wegen einer massiv zu hinterfragenden Art der Ampelschaltung die Landeshauptstadt Klagenfurt auf Orange oder Rot zu stellen. Es wäre laut Darmann unverhältnismäßig, ganz Klagenfurt, der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt erneut massiv zu schaden, wenn durch die Bundesregierung wegen einem einzigen Cluster die ganze Stadt auf Orange oder Rot gestellt würde.

„Der Pflegheim-Cluster ist ein eng einzugrenzender Kreis von infizierten Personen. Die Freiheitlichen fordern einen echten und damit starken Schutz für diese Risikogruppen, aber zugleich muss der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt ein Leben und damit Einkommen ermöglicht werden“, betont FPÖ-Chef Gernot Darmann.

„Übertriebene Angst- und Panikmache“

Es gebe eine übertriebene Angst- und Panikmache durch die Regierung, die öffentlich zu hinterfragen ist und gegen die man sich auch wehren müsse. „Man muss endlich einmal auf die Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen und auf unsere Senioren schauen. Von der Regierung wird immer nur über den Schutz dieser Risikogruppen gesprochen, aber leider nichts getan. Wir fordern seitens der FPÖ seit März unter Nennung von notwendigen und tauglichen Maßnahmen diesen Schutz ein, aber die Bundesregierung hat offensichtlich noch immer keinen Plan. Das ist verantwortungslos gegenüber den Risikogruppen“, erklärt Darmann.

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