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Aktuell - Kärnten
© LPD Kärnten/Bauer

Soldaten im Einsatz

Kapazitäten erhöht: Bundesheer unterstützt beim Contact Tracing

Kärnten – Vom Land Kärnten werden zur Entlastung und Unterstützung die Kapazitäten rund um Contact Tracing & Co erhöht. Wie bereits berichtet sind heute die ersten von insgesamt 28 Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Bundesheeres ihren Dienst als Contact Tracer angetreten.

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Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner sprechen von übermenschlichen Leistungen der Bediensteten in den Behörden, wo Überstunden am Abend und an den Wochenenden seit Februar auf der Tagesordnung stehen. „Ich danke allen Bediensteten für ihren Einsatz und auch dem Bundesheer für die professionelle Unterstützung“, betont Kaiser. Prettner verweist auf die 45 zusätzlichen und über das AMS geförderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit würden insgesamt rund 181 Vollzeitäquivalente für das Contact Tracing zu Verfügung stehen. Zudem gibt Prettner bekannt: „Um für alle Fälle gerüstet zu sein, wollen wir vor allem junge Menschen über freie Dienstverträge anstellen, die auf den BHs flexibel bei großen Clustern eingesetzt werden können.“

Unterstützung für Bezirkshauptmannschaften

Die 28 Bundesheerangehörigen für das Contact Tracing sind Kaderpersonal sowie Rekrutinnen und Rekruten vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 aus dem niederösterreichischen Mistelbach. Sie waren seit Mitte September schon bei den gesundheitsbehördlichen Kontrollen an der Grenze zu Italien eingesetzt. Dort wurden die Kapazitäten frei, weil momentan nur Stichproben stattfinden. Die 28 Soldatinnen und Soldaten durchlaufen gerade eine Detailschulung für das Contact Tracing durch die Amtsärztinnen und Amtsärzte. Aufgeteilt sind sie derzeit auf die Bezirkshauptmannschaften Völkermarkt, St. Veit, Klagenfurt-Land, Villach-Land und Spittal. Bei Auftreten eines Clusters können sie eine BH zusätzlich temporär verstärken.

Insgesamt 246 Soldaten im Einsatz

In Kärnten stehen aktuell insgesamt 246 Soldatinnen und Soldaten im Assistenzeinsatz. Neben den 28 Contact Tracern nehmen 118 sicherheitspolizeiliche Aufgaben an den Grenzen wahr und 100 unterstützen die Gesundheitsbehörden beim Einreisemanagement. Wichtige Information: Die Gesundheitsbehörden bitten Kontaktpersonen, sich nicht aktiv bei ihnen zu melden. Die Behörden setzen sich mit den Kontaktpersonen im Zuge des Contact Tracings in Verbindung.

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