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Politik - Österreich
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Pressekonferenz:

Faßmann: „Hälfte der 5 bis 14-jährigen Schüler waren symptomlos“

Österreich – Nach intensivem Abstimmungsprozess zwischen Bildungsdirektionen, Landessanitätsdirektionen und Bildungs- und Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag gemeinsame Leitlinien für Hygiene, Prävention und Verfahren der Gesundheits- und Bildungsbehörden vorgestellt.

 2 Minuten Lesezeit (312 Wörter) | Änderung am 22.10.2020 - 10.39 Uhr

Im Zuge einer Pressekonferenz informierten Bildungsminister Heinz Faßmann und Gesundheitsminister Rudolf Anschober über die gemeinsamen Leitlinien für Hygiene, Prävention und Verfahren der Gesundheits- und Bildungsbehörden. „Ein Schulbetrieb wird in einer vergleichsweise normalen Situation fortgesetzt, solange das vertretbar ist“, versichert Anschober. Dafür sind klare Vorgaben erarbeitet worden. Da es in Einzelfällen Interpretationsunterschiede gab, wurde am heutigen 22. Oktober ein überarbeitetes Konzept vorgestellt. Dieses gilt österreichweit.

„Schulen sind vergleichsweise sichere Orte“

Faßmann stellt klar: „Derzeit sind sieben von zirka 6000 Schulen in Österreich geschlossen. Bei den Volksschülern gab es bisher 214 positive Testungen und 487 Corona-Fälle bei den 10- bis 14-Jährigen.“ Weiters informiert der Bildungsminister: „Rund die Hälfte der 5 bis 14-Jährigen ist symptomlos. Dadurch wird auch die Ansteckung reduziert.“ 97 Prozent der getesteten Schüler waren negative Verdachtsfälle. Daher stellt Faßmann fest: „Schulen sind vergleichsweise sichere Orte.“

Standortprinzip überarbeitet

Wichtig sei es, eine Balance zu finden. „Immerhin haben geschlossene Schulstandorte auch Konsequenzen für Kinder und Eltern“, betont der Bildungsminister. Neu im Verfahren der Gesundheits- und Bildungsbehörden sind vor allem das Standortprinzip und die Antigentests. Zum einen ist ab sofort die Behörde jenes Bezirkes, indem die Schule steht, für die Quarantänebescheide der Schüler zuständig. Auch die Verfahrensschritte bei einem Verdachtsfall wurden vereinheitlicht. Die Behandlung der Verdachtsfälle von unter 10-Jährigen ist nun klar geregelt. „Sie bleiben Verdachtsfälle der Kategorie 2 und können somit weiterhin die Schule besuchen“, so Faßmann.

Kostenfreier Grippe-Impfstoff für Lehrer

Neu sind auch die Antigentests. 5 Minuten hat berichtet. Diese sollen auch in den Schulen zur Anwendung kommen. Ein Pilotversuch wird demnächst gestartet. Faßmann appelliert außerdem an alle Lehrkräfte: „Eine Grippeschutzimpfung ist anzuraten.“ Die Bundesregierung will den Grippe-Impfstoff kostenfrei für Landes- und Bundeslehrer zur Verfügung stellen. Nähere Informationen dazu folgen im Laufe der nächsten Tage.

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