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Ein Riesenerfolg

Super: Villach ist erneut nach­haltigste Stadt Österreichs

Villach – Riesenerfolg für Villach: Die Stadt ist erneut nachhaltigste Stadt Österreichs und baut ihren Goldstatus im bereich der energieeffizienten Gemeinden weiter aus.

 4 Minuten Lesezeit (492 Wörter) | Änderung am 23.10.2020 - 17.38 Uhr

Es ist eine eindrucksvolle Bestätigung des Weges, den Villach in den vergangenen Jahren als nachhaltigste Stadt Österreichs eingeschlagen hat: Die Stadt wurde im Jahr 2016 mit dem fünften „e“ und damit mit der höchsten Einstufung innerhalb des „e5“-Projektes ausgezeichnet. Nun wurde verlautbart: Villach bekommt erneut dieses fünfte e für weitere vier Jahre und hat seinen Status sogar ausgebaut.

Nachhaltige Mobilität

Zahlreiche Verbesserungen gab es auch im Bereich der Mobilität. „Wir haben heuer den ECitybus gestartet, der leise, sauber und kostenlos seine Runden durch die Stadt zieht, wir haben ab November erstmals in Villach einen Bustaktfahrplan, der bis zum Jahr 2030 massiv ausgebaut wird, und wir haben zahlreiche Alternativen zur Fortbewegung mit Kraftfahrzeugen, zum Beispiel E-Scooter, Carsharing und vieles mehr“, sagt der Bürgermeister. „Zudem haben wir in den vergangenen Jahren sehr viel in den Ausbau des Radwegenetzes investiert, dies behalten wir in den kommenden Jahren bei.“

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Das Bild zeigt die 5 „e“, eine Auszeichnung auf regionaler und internationaler Ebene, die kürzlich erneut an Villach verliehen wurden.

Das Bild zeigt die 5 „e“, eine Auszeichnung auf regionaler und internationaler Ebene, die kürzlich erneut an Villach verliehen wurden. - © Karin Wernig

Villach lebt Grün

Besonders positiv hervorgehoben wurde im Bericht der e5-Kommission die Initiative „Villach lebt Grün“, die alle großen und kleine Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffnutzung zusammenfasst. „Darunter fallen zum Beispiel kleinere Maßnahmen wie die Begrünung von Buswartehäuschen oder das Belassen von Wiesen als Nahrungsquelle und Unterschlupf für Insekten und Tiere, oder so weitreichende Aktionen wie die Umstellung der gesamten öffentlichen Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten“, sagt Vizebürgermeisterin Hochstetter-Lackner.

  • Ausbau der Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, zum Beispiel bei der neuen Leistelle in der Hauptfeuerwache Villach, bei der Kläranlage, die bis 2021 saniert und ausgebaut wird, bei der NMS Lind, beim Altstoffsammelzentrum, Sportzentrum Landskron, Bürgerkraftwerk in den Auen, etc.
  • Schaffung von Begegnungszonen und damit Verkehrsberuhigung: Bahnhofstraße, Hans-Gasser-Platz, derzeit Umgestaltung der Draulände.
  • Mobilität: Installation eines Bustaktfahrplanes, vorerst auf zwei Linien ab November, Ausbau auf bis zu 15-minütigen Takt bis 2030, ECitybus, diverse E-Mobilitätsförderungen, neue E-Tankstellen, Radwegausbau mit Maßnahmen von mehreren Millionen Euro, E-Scooter-Anbieter, Carsharing, neue Stadtbahnhaltestellen, Erstellung eines Mobilitätskonzeptes
  • Fernwärmenetz: Gemeinsam mit KELAG Wärme, gespeist von bis zu 80 Prozent erneuerbarer Energie.
  • Begrünung der Innenstadt, von Buswartehäuschen, Fassaden, der Beleuchtung, natürliches Belassen von Wiesen im gesamten Stadtgebiet, Entsiegelung vor allem im Innenstadtgebiet, Baumpatenschaften, Lebensbäume, lebende Weihnachtsbäume, etc.
  • Mustersanierungen mit deutlicher Reduzierung des CO2-Ausstoßes: NMS Lind, VS Landskron, Feuerwehrleitstelle Villach, Kindergarten St. Magdalen
  • Kostenlose Energieberatung, Aktion Fossile raus, diverse Förderungen beim energieeffizienten Hausbau
  • Bio-Lebensmittel in den Kindergärten (dafür gab es 2019 die „e5-Krone“ und eine Auszeichnung durch Greenpeace), Fairtrade-Gemeinde, Fairtrade-Schule (VS Fellach), Naturpark-Kindergarten
  • Installation einer Abfallberaterin gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsverband Villach zur Bewusstseinsbildung in Kindergärten, Schulen, aber auch für Erwachsene.
  • Geschirrmobil zur Vermeidung von Plastikabfällen bei Veranstaltungen, freiwillige Verpflichtung der Stadt, bei Veranstaltungen kein Plastikgeschirr zu verwenden.
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