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Politik - Kärnten
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Kommunikation 4.0 in Kärntens Gemeinden

Künftig sollen Bürger ihre Amts­wege digital er­ledigen können

Kärnten – Kommunikation 4.0 ist längst Alltag in Kärntens Gemeinden. Nächstes Ziel: Künftig sollen auch Bürger vermehrt Amtswege digital erledigen können. 

 2 Minuten Lesezeit (339 Wörter)

Nicht erst seit Beginn der Corona-Krise setzt Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner auf Digitalisierung in den Gemeinden: „Weil ich davon überzeugt bin, dass die Gemeinde- und Arbeitswelt der Zukunft genau das braucht, fördere ich seit Beginn meiner Amtszeit beispielsweise den Ankauf neuer Hardware und die Umsetzung innovativer Software-Lösungen in Kärntens Gemeinden“. Darin sieht der Gemeindereferent auch den Grund, warum die Gemeinden in Kärnten die Corona-Krise bislang administrativ so gut meistern konnten – Homeoffice und Videokonferenzen waren nämlich sofort machbar.

Leistungen für  Bürger mit Homeoffice aufrechterhalten

Auch Zahlen belegen deutlich, wie richtig Fellner mit dieser Entscheidung lag: Seit Einführung des Videokonferenzsystems im März 2020 fanden 550 Sitzung online statt, 40 Prozent der Gemeindebediensteten (mit IT-Arbeitsplatz) haben bereits Webkonferenzen benutzt, 100 Prozent der Gemeindebediensteten können – technisch gesehen – Homeoffice machen und so die Leistungen für  Bürger in jedem Fall aufrechterhalten.

Folgt digitale Servicierung der Bevölkerung?

Fellners Vision: „Diese technischen Möglichkeiten sollen in Zukunft auch für Kontakte mit BürgerInnen und Bürger eingesetzt werden. […] Digitale Servicierung der Bevölkerung vonseiten der Gemeinden, etwa im Bereich von Anträgen und Formularen, die künftig mittels Handysignatur eingebracht werden können sollen, könnte helfen, Zeit und gefahrene Kilometer zu sparen“.

„Mit Videokonferenzen, schont man Umwelt und Budget“

Dass moderne Gemeindekommunikation auch gut für die Umwelt ist, kann das Gemeinde-Servicezentrum mittlerweile mit konkreten Zahlen belegen: Sechs der 20 Mitarbeiter machen regelmäßig Außendienst und nehmen Termine außerhalb der Zentrale in Klagenfurt wahr. Und alleine diese Sechs haben im Monat September aufgrund von mehr Videokonferenzen statt Vor-Ort-Terminen 1.400 Autokilometer eingespart. Auf ein Jahr gerechnet führt dies mindestens zu einer Ersparnis von rund 17.000 gefahrenen Kilometern und gut 8.000 Euro an Kilometergeld. Fellner ist überzeugt: „Setzt man öfter auf Videokonferenzen, schont man Umwelt und Budget und spart überdies Zeit.“ Zirka eine Million Euro jährlich fließt aus dem Gemeindereferat in die Modernisierung der Kommunikation in den Gemeinden: „Nachhaltig angelegtes Geld – in jeder Beziehung“, schließt Fellner.

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Landesrat Daniel Fellner - © KK

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