fbpx

Zum Thema:

24.11.2020 - 10:36Virus: „Tausende Tiere müssen sterben – schützt die Tiere besser!“24.11.2020 - 10:25Covid-19-Impfungen starten im Jänner 202124.11.2020 - 10:24Kärnten: 11 Corona-Todesfälle in den letzten 24 Stunden23.11.2020 - 21:13Dieses Wetter erwartet uns am Dienstag
Leute - Kärnten
Kommentar
© Pexels

Leserbrief:

Contact Tracing, Lockdown & Co.: Haben wir keine deutsche Sprache mehr?

Kärnten – Unser 5 Minuten Leser Hans Peter Jank hat eine spannende Sichtweise zur österreichischen Sprache, die wir gerne mit euch teilen möchten. "In letzter Zeit erfolgte durch die massive Manipulation der englischen Sprache ins Deutsche, eine unglaubliche Sprachvergammelung", schreibt er uns in einem Leserbrief. Wie seht ihr das? 

 2 Minuten Lesezeit (342 Wörter)

Leserbrief: Jank redet Klartext

Von Hans Peter Jank. In letzter Zeit erfolgte durch die massive Manipulation der englischen Sprache ins Deutsche, eine unglaubliche Sprachvergammelung. Unsere globalisierungssüchtige Gesellschaft nimmt das gerne auf, um „weltmännischer“ in Erscheinung zu treten (Konzerne usw.) und dem normal denkenden Menschen zu suggerieren, wie intelligent sie wären. Es ist ja gegen die englische Sprache überhaupt nichts einzuwenden, aber diese sprachliche Vermischung mit dem Deutschen ist weder ein „Instrument of Professionals“, noch nützt sie einer besseren Verständlichkeit!

Sprache entwickelt sich weiter

Natürlich entwickeln sich die Sprachen weiter (auch die Deutsche) und so haben wir uns ohnehin schon an viele „Anglizismen“ gewöhnt. Es ist jedoch übertrieben und unpassend, wenn nicht mehr Vater und Mutter vor dem Fernsehgerät sitzen, sondern Mum und Dad, sich einen coolen TV Actionthriller einziehen, alles easy finden, einen Cheeseburger essen und sich danach noch beim dritten Teil von „Fack ju Göhte“ oder „Walking on Sunshine“ ablaveln.

Besonders „English“ wurde die Corona-Krise

Besonders „English“ wurde es in der Anfangszeit der Corona-Krise! Wir lesen bzw. wir hören vom „remote-work“ was nichts anderes als Heimarbeit heißt. Beliebt sind bei Schülern wie Lehrern auch „distance learning, „self study“, „online-learning“, „e-learning“, sogar „distance-teaching“. Als Vorsichtsmaßnahmen gegen den Virus wurde uns „social distancing, und der „digitale Handshake“ verordnet. Die „containment strategy“ erforderte natürlich einen „lockdown“ und ein „shut down“. Um diese Maßnahmen zu überprüfen, ist natürlich das „handy tracking“ unabkömmlich, um die straffälligen Bürger zu orten. Die „Cluster-Analyse“ wird von sogenannten „contact tracern“ genauer erfasst, das heißt: für die Entdeckung von Ähnlichkeitsstrukturen gibt es eine intensivere Kontaktpersonennachverfolgung.

Höchst problematisches Sprachen-Misch-Masch

Um dieses, höchst problematischen Sprachen-Misch-Masch, mit meinem persönlichen Pfeffer zu würzen, soll dieses Gedicht dienen:

„When the sun schein´s wunderbar
and the children´s happy are
but you cannot go on the street
the Virus is everywhere, the lockdown muss her,
then you know, es ist soweit
she is here, the Corona-Covid-19 Zeit.“

ANZEIGE