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Team Kärnten-Chef:

„Zweiten Lockdown würde die Wirtschaft nicht aushalten“

Kärnten – Im Rahmen des Pressefoyers am Montag, dem 26. Oktober 2020, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass ein zweiter Lockdown der letztmögliche Ausweg bleibe. Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer zeigt sich davon irritiert, da der Bundeskanzler offensichtlich weiter mit einem zweiten Lockdown spekuliere. 

 1 Minuten Lesezeit (162 Wörter) | Änderung am 02.11.2020 - 10.34 Uhr

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer: „Einen weiteren Lockdown würde die Wirtschaft nicht aushalten und die Folgen wären dramatisch […].“ Sollten in Österreich ähnliche Maßnahmen wie im März des Jahres ergriffen werden, würde der Einbruch der Wirtschaft, laut Köfer, um 40 Prozent höher ausfallen, als ohnehin schon zu erwarten sei. Dabei bezieht sich der Team-Kärnten-Chef auf aktuelle Berechnungen. „Viele Unternehmen und Arbeitnehmer stecken bereits jetzt tief in der Krise, weitere Einschränkungen drohen die gesamte Lage abermals zu verschärfen“, befürchtet Köfer.

Köfer will zukünftig regionale Maßnahmen

Der Team-Kärnten-Chef fordert heute einmal mehr, dass bei allen zukünftigen Maßnahmen regional differenziert vorgegangen werden müsse: „Kärntens Situation kann keinesfalls mit jener in Teilen Salzburgs, Tirols oder Wiens verglichen werden.“ Laut Köfer sei weiter der wichtigste Gradmesser, inwiefern der intensivmedizinische Bereich be- und ausgelastet ist.

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer - © Team Kärnten