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Politik - Kärnten
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"Bundesländer rechtzeitig einbinden"

LH Kaiser fordert trans­parenten Plan für even­tuellen 2. Lock­down

Kärnten – Mit einem deutlichen Appell wendet sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser am Dienstag im Hinblick auf einen möglichen zweiten Lockdown an die Spitzen der Bundesregierung.

 1 Minuten Lesezeit (202 Wörter)

„Auch wenn niemand einen zweiten Lockdown will, so ist die Bundesregierung gefordert, jedenfalls einen Plan B für den Fall der Fälle parat zu haben. Den Kopf in den Sand zu stecken und nach dem Prinzip Hoffnung die angespannte Coronasituation dem Zufall zu überlassen, wäre genauso verantwortungslos, wie möglicherweise im stillen Kämmerlein entworfene Pläne, ohne jede Einbindung der Bundesländer und der Bevölkerung“, macht Kaiser deutlich. Die Bevölkerung sowie die Sozialpartner, Länder, Städte und Gemeinden müssten wissen, was sie im Fall der Fälle erwartet und wann und unter welchen Bedingungen dieser Fall eintritt.

Kaiser: „Wir werden Pandemie nur gemeinsam bewältigen“

Wohin das intransparente Vorgehen, das Aussperren von einzelnen Bundesländern und Teilen der Bevölkerung führe, sehe man im schwindenden Vertrauen der Bevölkerung überdeutlich. Seine Hand gegenüber der Bundesregierung sei nach wie vor ausgestreckt, so Kaiser. „Wir werden diese Pandemie und ihre Folgen für die Bevölkerung nur gemeinsam und miteinander bewältigen. Ich erwarte mir im Sinne aller in Österreich lebenden Menschen, dass diese ausgestreckten Hände seitens der Bundesregierung auch angenommen wird“, betont Kaiser.

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LH Peter Kaiser

LH Peter Kaiser - © LPD KÄRNTEN/FRITZPRESS

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