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Wirtschaft - Kärnten
Wolfgang Löscher vom Kärntner Skipass, Alexandra Bresztowanskzky vom Hochrindl und WK-Obmann Manuel Kapeller-Hopfgartner
Wolfgang Löscher vom Kärntner Skipass, Alexandra Bresztowanskzky vom Hochrindl und WK-Obmann Manuel Kapeller-Hopfgartner © WKK/studiohorst

Mehr Komfort & Sicherheit:

Die Kärntner Seil­bahn­betriebe haben auf­gerüstet

Kärnten – 22 Millionen Euro investieren die Kärntner Seilbahnunternehmen heuer in Komfortverbesserungen, Beschneiung und Sicherheitsvorkehrungen. 

 3 Minuten Lesezeit (434 Wörter)

„Der kommende Winter 2020/21 bringt, für uns als Seilbahnbranche ebenso wie für die gesamte Tourismuswirtschaft, enorme Herausforderungen. Wir stehen vor einer der schwierigsten Saisonen, seit es modernen Wintertourismus gibt. Aber wir sind gut vorbereitet“, betonte Manuel Kapeller-Hopfgartner, neuer Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, und hob beim heutigen Pressegespräch, am 28. Oktober 2020, die Bedeutung der Branche für den Tourismus, aber auch für die Einheimischen hervor. Denn die Seilbahnen bieten in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit sichere Arbeitsplätze und bringen Umsätze in der gesamten Region.

22 Millionen Euro werden investiert

51 Mitgliedsbetriebe betreiben 189 Seilbahnen inklusive Schlepplifte und investieren für die kommende Wintersaison insgesamt 22 Millionen Euro in die Themen Sicherheit, Komfort und Schneegarantie. „Die Bandbreite, wie sich der kommende von Covid-19 geprägte Winter entwickeln könnte, reicht von zufriedenstellend bis sehr problematisch. Allerdings haben wir als Branche ein gemeinsames Ziel: Den begeisterten Wintersportlern ein sicheres Bergerlebnis zu bieten“, hielt der Neo-Fachgruppenobmann fest. Die Investitionen kommen selbstverständlich nicht nur den Wintergästen zugute, sondern die Kärntner Bergbahnen sind auch im Sommer ein echter Gästemagnet. „Eine Million Gäste brachten unsere Seilbahnunternehmen im Sommer 2020 auf die Berge“, resümierte Kapeller-Hopfgartner.

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Manuel Kapeller-Hopfgartner, WK-Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen

Manuel Kapeller-Hopfgartner, WK-Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen - © KK

Fokus liegt auf noch mehr Schneesicherheit

Für den Winter 2020/21 ist ein weitaus höherer Rückgang an Gästen, als die zehn Prozent die es im Sommer waren, zu befürchten. Dennoch blicken die Kärntner Seilbahnunternehmen mutig in die Zukunft und nahmen in den letzten Monate viel Geld in die Hand. Der Schwerpunkt bei den getätigten Investitionen liegt auf noch mehr Schneesicherheit und noch besserer Pistenpräparierung. Dazu kommen hohe Investitionen in die Technik und Angebote für Kinder. Einen großen Investitionspart nahmen im heurigen Jahr aber vor allem Corona-Sicherheitsmaßnahmen ein. Desinfektionsspender, Besucherleitsysteme, Hinweisschilder, Mund-Nasen-Schutz, zusätzliche Hygienemaßnahmen, regelmäßige Mitarbeiter-Schnelltests und Online-Tools: „Die Kärntner Seilbahnbetriebe haben aufgerüstet, um Skigenuss in Zeiten der Pandemie zu ermöglichen“, meinte Kapeller-Hopfgartner.

Preisanpassungen werden moderat ausfallen

Unterschiedliche und oft kostenintensive Rahmenbedingungen erfordern bei Betrieben, und damit auch bei Seilbahnunternehmen, Preisanpassungen. Dass diese aber moderat ausfallen, berichtete Wolfgang Löscher, Geschäftsführer des Kärntner Skipasses: „Bei den Liftkarten gibt es eine Preiserhöhung von einem Euro pro Tageskarte. Und auch den Preis vom Kärntner Skipass haben wir lediglich um zwei Prozent angehoben.“ Für den Fall eines längeren Lockdowns sicherte Löscher eine Rückvergütung. Damit gingen Bresztowanszky und Kapeller-Hopfgartner konform und bestätigten, dass bei Saisonkarten mit Sicherheit individuelle Lösungen für die Rückerstattung gefunden werden.

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