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Politik - Villach
© Montage: ÖVP Villach & 5min.at

"Mehrwert ist überschaubar"

Volkspartei ver­ortet „Wahl­kampfgag“ im neuen Takt­verkehr

Villach – Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2020, präsentierte der Villacher Bürgermeister Günther Albel seinen neuen Taktverkehr. 5 Minuten hat berichtet. Kritik erntet er dafür von der Villacher Volkspartei. Denn: "Die neuen Buslinien ersetzten nur die Buslinien Richtung Infineon, die schon einen guten Fahrplan hatten."

 1 Minuten Lesezeit (204 Wörter)

Stadträtin Katharina Spanring zeigt in der aktuellen Aussendung der VP Villach auf: „Wir haben einen öffentlichen Verkehr wie vergleichbare Städte in den 70er Jahren und hinken somit Jahrzehnte hinterher.“ Laut der Stadträtin gebe es „gewaltigen Nachholbedarf“. Dies sei auch an der ungewöhnlich hohen Anzahl an Autos gemessen an der Einwohnerzahl abzulesen.

Spanring sieht Handlungsbedarf

„Was hier […] als Sensation dargestellt wird, ist reines Kaschieren und seit vielen Jahren reine Ankündigungspolitik“, betont Spanring und bezieht sich auf den am Mittwoch neu vorgestellten Taktverkehr. Sie betont: „Solange im Budget [nicht] die Mittel für einen weiteren Ausbau vorgesehen sind, wird sich nichts ändern […]. Alleine davon zu reden wie ’nachhaltig‘ wir sind, ist zu wenig, denn Ergebnis dieser SPÖ Verkehrspolitik sind Lärm, Umweltverschmutzung und Unfälle mit Personenschaden“, ärgert sich die Stadträtin.

Pober fordert bessere Planung

„Es ist Aufgabe der Stadt einen öffentlichen Verkehr zu organisieren und zu finanzieren!“, so Stadtrat Christian Pober. Hier würde die SPÖ in Villach seit Jahrzehnten versagen. Einzig zwei leicht bessere Linien als „Wahlkampfgag“ zu präsentieren, werde, laut den Vertretern der Villacher Volkspartei zu wenig sein. Eine bessere Planung an gesamtheitlich betrachteten Mobilitäts-Maßnahmen und eine darauf basierende Ausschreibung seien ebenfalls noch offen.

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