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Leute - Klagenfurt
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Arbeit und Emotionen stecken darin

Wütende Klagen­furterin sucht Grab­schmuck-Diebe: „Es tut so weh“

Poggersdorf – Vor wenigen Tagen postete eine Klagenfurterin unfassbares auf ihrer Facebook-Seite: Ein Grabschmuck, den ihre Mutter selbst gemacht hat, wurde direkt vom Familiengrab gestohlen. Inzwischen wurde der Post schon über 4.000mal geteilt. "So jetzt soll der oder diejenige sich getrauen es zu verkaufen oder auf sein Grab zu stellen", meint die wütende Klagenfurterin, die den Post erstellt hat. 

 1 Minuten Lesezeit (159 Wörter) | Änderung am 30.10.2020 - 20.54 Uhr
Letzte Woche, am Sonntag, dem 25. Oktober, besuchten die Klagenfurterin und ihre Mutter das Familiengrab und legte einen selbstgemachten Grabschmuck nieder. Vorgestern Nachmittag dann der Schock: Das Gesteck war verschwunden.

Familie hofft, dass das Gesteck wieder auftaucht

Auf Facebook schreibt die Klagenfurterin dann wutentbrannt: „Welches A. hat das selbstgemachte Grabgesteck von unserer 81-jährigen Mutter in Poggersdorf gestohlen? Wie pietätlos kann man sein, um so etwas zu machen?“ Sie erhoffte sich durch den Post, dass es jemand an anderer Stelle erkennt und zurückbringt.

„Es tut einfach weh“

Den finanziellen Schaden kann die Familie, trotz kleiner Pension der Mutter, noch verkraften. Der emotionale Schaden ist weitaus schlimmer. „Der emotionale Wert des Schmucks ist unbezahlbar, denn er wurde für einen geliebten, bereits verstorbenen Menschen selber gemacht. Ich hoffe derjenige der ihn gestohlen hat, kann mit dem Gedanken gut leben, dass er einer armen alten Frau und einer ganzen Familie damit wehtut“, so die Klagenfurterin abschließend gegenüber 5 Minuten.
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