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Politik - Villach
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Anträge für die Gemeinderatssitzung

Villacher FPÖ: „Wo bleibt der Corona-Tausender für die Helden?“

Villach – Die Villacher Freiheitlichen bringen in der heutigen Gemeinderatssitzung zwei Anträge ein. In einem Antrag lassen sie den Ruf nach einer Prämie für "die Helden der Krise" wieder laut werden.

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter) | Änderung am 30.10.2020 - 14.38 Uhr

Angestrebt wird eine Resolution an die Bundesregierung. „Ohne die Beschäftigten im Gesundheitsbereich, in Produktionsbetrieben, in Supermärkten, bei Rettungsorganisationen, im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen und Kindergärten, in Tankstellen, ohne die Müllabfuhr, LKW-Fahrer, Sicherheitspersonal und die vielen weiteren Helden hätte unser System nicht funktioniert“, heißt es im heutigen Dringlichkeitsantrag.

Wo bleibt die Prämie?

Zu Beginn der Krise, als die Informationen noch spärlich waren und die Angst vor einer Ansteckung um so größer, waren viele Menschen täglich im Einsatz. Tag für Tag haben sie mit ihrer Arbeitskraft unsere Infrastruktur & Co. aufrechterhalten. „Ein mulmiges Gefühl und die Angst vor Ansteckung waren ihr ständiger Begleiter. Die Regierung hat sie als „Helden der Krise“ gelobt und einen Bonus angekündigt, „den Corona-Tausender“. Monate sind seitdem vergangen, der versprochene Tausender ist noch bei keinem eingelangt. Bonus-Zahlungen gab es nur bei wenigen Jobs im Handel. Die Unternehmen selbst beschlossen, den Einsatz der Mitarbeiter zu belohnen – jedoch nur in Höhe von 100 bis 200 Euro“, heißt es seitens der Partei.  Die Villacher FPÖ möchte daher die Bundesregierung auffordern, „diesen versprochenen Tausender“ auszubezahlen. Neben dieser Forderung, machen die Freiheitlichen auch auf das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung aufmerksam. Besonders in der Coronakrise“ sei ein „Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit“ notwendig.

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