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Wirtschaft - Klagenfurt
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120 Unterschriften werden benötigt.

Gemeinde­volksbegehren gestartet: Lärm soll untersucht werden

Pörtschach – Die Lärmbelastung durch Eisenbahn und Autobahn ist für einige Menschen in Pörtschach ein großes Problem. Protest formiert sich hier. Verzögerungen will der Verein 9210.at nicht mehr hinnehmen.

 1 Minuten Lesezeit (206 Wörter) | Änderung am 30.10.2020 - 15.26 Uhr

Betroffene fordern seit Jahren eine Verbesserung der Lärmschutzmaßnahmen und kritisieren, dass „Maßnahmen seit Jahren in Verzug wären“. Florian Pacher, Obmann des Vereins 9210.at, startete daher ein  „Gemeindevolksbegehren“ für die Durchführung dringender Maßnahmen. Gemeint ist damit die lärmtechnische Untersuchung der Eisenbahn in Pörtschach, die scheinbar aufs Abstellgleis gestellt wurde. Man wartet hier, so erzählen es die Betroffenen, seit Jahren darauf.

Gemeindevolksbegehren gestartet

Probleme ortet der Obmann bei der Gemeinde und spart nicht mit Kritik: „Diese Verzögerung ist unerklärlich, denn nur diese Untersuchung eröffnet in weiterer Folge die Umsetzung von Verbesserungen und Lückenschlüssen der bestehenden Lärmschutzwände.“ Selbst die Kostenwären überschaubar. Er geht von einer Kostenschätzung von 10.000 bis 12.000 Euro für die Gemeinde Pörtschach aus. „Als Konsequenz starten wir heute ein Gemeindevolksbegehren, welches die umgehende Beauftragung einer solchen lärmtechnischen Untersuchung fordert – zunächst für die Eisenbahn. Wir benötigen etwa 120 Unterschriften damit dieser wichtige Antrag im Gemeinderat behandelt werden muss. Wenn man bedenkt, wie groß der lärmbedingte Leidensdruck in der Bevölkerung ist, sollte das keine echte Hürde darstellen“, zeigt sich Pacher optimistisch. Die Unterschriftenliste findet man unter  www.9210.at/laermschutz.

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