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Leute - Klagenfurt
Die Filmcrew an ihrem einzigartigen Arbeitsplatz.
Die Filmcrew an ihrem einzigartigen Arbeitsplatz. © Abbild Filmproduktion/Servus TV

Filmproduktionen made in Klagenfurt

Klagenfurter Film­firma auf Erfolgs­kurs

Klagenfurt – Zum Thema Filmproduktionen fällt wohl jedem sofort Hollywood ein. Dabei muss man gar nicht in die Ferne schweifen, auch Kärnten hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten. Heute Freitag, 30. Oktober, wird so ein regional produzierter Film auf ServusTV ausgestrahlt. Für die Sendereihe „Heimatleuchten“ setzte die Klagenfurter Filmfirma „Abbild“ das Gitschtal in Szene.

 3 Minuten Lesezeit (439 Wörter) | Änderung am 01.11.2020 - 09.54 Uhr

Von Christine Jeremias. Die Dokumentationsreihe „Heimatleuchten“ von ServusTV vermittelt österreichische Traditionen und Lebensgefühl. „Im Kärntner Gitschtal – a Gschick fürs Glück“ stellt heute, 30. Oktober um 20.15 Uhr unser Bundesland ins Rampenlicht . Und nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera ist es eine durch und durch regionale Produktion. Das Team besteht aus lauter Klagenfurtern, die in Summe fast ein Jahr daran gearbeitet haben, die Heimat von der schönsten Seite zu zeigen.

Authentische Geschichten mit echten Menschen

Das Ergebnis ist ein Film mit authentischen Geschichten über die Menschen aus dem Gitschtal. „Uns ist es wichtig, die Leute in ihrem Alltag zu zeigen und so einen echten Eindruck vom Leben im Tal zu vermitteln. Oft braucht es auch einige Zeit, um den Protagonisten die Scheu vor der Kamera zu nehmen“, erzählt Produktionsleiterin Katrin Pischounig. Ein Vorteil ist es da, mit maximal 10 Leute am Film gearbeitet haben. Dadurch war es auch nicht nötig, die Dreharbeiten wegen der Coronakrise zu unterbrechen. Und so war das Team rund um Regisseur und Produzent Karim Shafik zwischen Mai und September an insgesamt 14 Drehtagen vor Ort, um Aufnahmen von Land und Leuten zu machen.

Im Einklang mit der Natur

Neben eindrucksvollen Landschaftsbildern erwarten die Zuseher morgen Abend Einblicke in ein Leben im Einklang mit der Natur. Von der Sennerin auf der Alm über den Haubenkoch bis hin zum Schafzüchter: Die Menschen im Gitschtal, das übrigens eine Slow-Food-Vorbildregion im Alpe-Adria- Raum ist, pflegen ihre Umgebung mit Leidenschaft und Ehrfurcht und halten altes Handwerk und Traditionen lebendig. Mit dem von der Carinthia Film Commission geförderten Film über Gitschtal wurde bereits die zweite Folge für die Reihe „Heimatleuchten“ von den Klagenfurtern produziert. Im Mai wurde die Dokumentation über das Gurktal mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Hangover in Klagenfurt

Dass das Klagenfurter Filmteam seine Heimat auch noch ganz anders in Szene setzen kann, wurde übrigens diesen Sommer mit einem bemerkenswerten Imagefilm über die Stadt Klagenfurt unter Beweis gestellt. Allein in den ersten 48 Stunden wurde das zweieinhalbminütige Video im „Hangover“-Style rund 70000 Mal aufgerufen. Im Auftrag der Tourismusregion Klagenfurt entstand der rasante Clip mit dem Titel „Alles kann, nichts muss…“. Auf humorvolle Weise wird gezeigt, wie actionreich und überraschend ein Aufenthalt in der Landeshauptstadt sein kann. Der ungewöhnliche Film blieb auch international nicht unbemerkt. „Details geben wir erst bekannt, aber unser Video wird noch dieses Jahr mit einem großen europäischen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet“ verrät Pischounig. Ganz verkehrt ist der Gedanke an Hollywood dann wohl doch nicht.

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Der geniale Imagefilm im Hangover-Style wird mit einem europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

Der geniale Imagefilm im Hangover-Style wird mit einem europäischen Filmpreis ausgezeichnet. - © Leon Bernhofer/Lagoon Motion Pictures:

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