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Am Dienstag um 00.00 Uhr treten in ganz Österreich neue Corona-Maßnahmen in Kraft.
Am Dienstag um 00.00 Uhr treten in ganz Österreich neue Corona-Maßnahmen in Kraft. © Montage: Nikolic & Pexels

Die neuen Regeln kompakt zusammengefasst:

2. Lockdown: Diese Maßnahmen gelten ab Dienstag

Kärnten – Am heutigen Samstag, dem 31. Oktober, wurde von der österreichischen Bundesregierung der 2. Lockdown angekündigt. Ab Dienstag, 00.00 Uhr, treten neue Corona-Maßnahmen in Kraft. Um bei den vielen neuen Regeln den Überblick zu behalten, haben wir die Maßnahmen für euch kompakt zusammengefasst.

 4 Minuten Lesezeit (505 Wörter) | Änderung am 31.10.2020 - 18.00 Uhr

Um die immer weiter ansteigenden Infektionszahlen in Verbindung mit dem Coronavirus zu senken und die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden am heutigen Samstag, dem 31. Oktober, neue Corona-Maßnahmen von der Bundesregierung präsentiert. Wie zuvor bereits angenommen, wird es zu einem 2. Lockdown in ganz Österreich kommen. Dieser wird am kommenden Dienstag, dem 3. November, um 00.00 Uhr in Kraft treten und bringt einige neue Regelungen mit sich.

Die neuen Corona-Maßnahmen im Überblick

Ab Dienstag, 00.00 Uhr, wird es neue Verordnungen in fast allen Bereichen geben, wie bei der heutigen Pressekonferenz vom sogenannten Corona-Quartett um Kurz und Co. verlautbart wurde. Hier findet ihr die neuen Maßnahmen kompakt zusammengefasst.

Das gilt ab Dienstag:

  • Ausgangsbeschränkung: Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr darf der private Wohnbereich nur wegen fünf Gründen verlassen werden. Dazu gehört die Gefahrenabwehr, Hilfeleistung und Betreuung, die Deckung von „notwendigen Grundbedürfnissen des täglichen Lebens“, berufliche Zwecke und der „Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung“. Am 12. November muss diese Regelung verlängert werden.
  • Gastgewerbe sperrt teilweise zu: Das Bewirten von Gästen wird ab Dienstag in Gastronomiebetrieben verboten sein. Lieferdienste bleiben weiterhin erlaubt. Auch das Abholen von Speisen vor Ort soll weiterhin möglich sein.
  • Freizeiteinrichtungen sind im November ebenfalls geschlossen. Dazu zählen auch Tierparks im Freien sowie Fitnessstudios und Hallenbäder.
  • Sportveranstaltungen mit Körperkontakt sind verboten. Ausgenommen davon ist jedoch der Spitzensport.
  • Im Hotel als Tourist zu schlafen, ist ebenfalls verboten, außer es handelt sich um Geschäftsreisen oder es muss ein „dringendes Wohnbedürfnis“ gestillt werden.
  • Kontaktreduktion: Um private Treffen im großen Kreis zu unterbinden, sollen die Kontakte stark reduziert werden. Gerade in Garagen oder Gärten soll es demnach nicht zu Privatparties kommen.
  • Sämtliche Veranstaltungen werden abgesagt. Nur Zusammenkünfte beruflicher Natur oder „von nicht mehr als sechs Personen“ aus zwei Haushalten mit höchstens sechs zusätzlichen Minderjährigen bleiben erlaubt. Kontrollen durch die Polizei im privaten Wohnraum sind weiterhin jedoch nicht vorgesehen.
  • Handel und Frisöre bleiben offen. Die Anzahl der Kunden soll in den Betrieben jedoch reduziert werden, und zwar auf einen Kunden pro zehn Quadratmetern. Bei Frisören und anderen „körpernahen“ Dienstleistungen gilt die Zehn-Quadratmeter-Regel nicht.
  • Kirche und Religion: Die Ausübung der eigenen Religion bleibt erlaubt, die Religionsgemeinschaften sollen eigene Regeln treffen. Bei Begräbnissen sind, unter Einhaltung strenger Regelungen, maximal 50 Personen erlaubt. Hochzeiten sind am Standesamt möglich.
  • Schulen und Universitäten: Ab der Oberstufe wird in ganz Österreich wieder auf Distance Learning umgestellt. Kindergärten, Volksschulen und die Unterstufen bleiben offen.
  • Alters- und Pflegeheime: Mitarbeiter in Heimen sollen zumindest einmal pro Woche getestet werden. Auch für Besucher gibt es verschäfte Regeln. Sie müssen einen maximal 24 Stunden alten Antigen-Test oder einen 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen oder eine spezielle Schutzmaske tragen. Jeder Bewohner darf nur einen Besucher pro zwei Tage empfangen.
  • Empfehlung der Regierung: Unternehmen sollen auf Home Office umsteigen, sofern das möglich ist. Auch zu einem gestaffelten Arbeitsbeginn wird geraten, um überfüllte Öffis zu vermeiden.
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