fbpx

Zum Thema:

25.11.2020 - 08:47„Steigende Armut in Kärnten muss wirksam bekämpft werden“24.11.2020 - 20:51Dieses Wetter begleitet uns durch den Mittwoch24.11.2020 - 20:03ÖFBV verpflichtet Thomas Nievergelt als Damen-Nationaltrainer24.11.2020 - 19:47ALC-Award: Kärntner Unternehmen holte sich den 3. Platz
Leute - Kärnten
© pixabay

Trauern lässt sich's überall

Allerheiligen: Schöne Rituale, um Ver­storbenen zu gedenken

Kärnten – Auf die schaurigste aller Nächte folgt ein Feiertag, der sich unseren verstorbenen Vorfahren widmet. Der Friedhofsbesuch mit der ganzen Familie ist normalerweise ein absoluter Pflichttermin, aber durch die derzeitige Corona-Situation gestaltet sich dies für viele Menschen schwierig. Wir zeigen dir ein paar schöne Rituale, mit denen du die Verstorbenen auch von zu Hause aus ehren kannst. 

 3 Minuten Lesezeit (426 Wörter) | Änderung am 01.11.2020 - 10.00 Uhr

Von Elisa Auer. Allerheiligen ohne eine gemeinsame Messe und einem Besuch des örtlichen Familiengrabes ist für viele unvorstellbar. Da Corona die Umsetzbarkeit dieses Feiertages schwieriger gestaltet als gewöhnlich, kann man an dieser Stelle kreativ werden und zu anderen Möglichkeiten greifen, um die bereits verstorbenen Verwandten angemessen zu ehren. Denn, um ihrer zu gedenken, muss man nämlich nicht zwangsweise den Friedhof aufsuchen.

Lege eine Schweigeminute ein…

…und zünde ganz einfach daheim eine Kerze für deine verstorbenen Liebsten an. Auch hier könnt ihr zusammen mit der Familie im engsten Kreise eure Ahnen würdigen. Möglicherweise könnt ihr noch prägnante und einschneidende Erlebnisse sowie alte Geschichten austauschen und in Erinnerungen schwelgen. Denn Gedenken muss nicht immer automatisch mit Trauer verbunden sein.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

…weshalb du unbedingt die alten Fotoalben aus der Kindheit vom verstaubten Dachboden holen solltest. Wer war denn ein wichtiger Teil deiner Kindheit und deines körperlichen sowie persönlichen Aufwachsens und was hat diese Person dazu beigetragen? Unsere Liebsten begleiten uns seit der Geburt an durch das Leben und sind auch teilweise dafür verantwortlich, dass wir nun so sind wie wir sind. Wofür wollen wir also unserer Großmutter, unserem Großvater oder auch einer entfernteren Großtante, die uns in unserem Werdegang maßgeblich beeinflusst hat, danken?

Verschriftliche deine Erinnerungen sowie Gedanken…

…und schreibe beispielsweise einen Brief, in dem du der verstorbenen Person für all das danken willst, was sie während ihres Lebens geleistet und beigetragen hat. Wenn du ein großer Freund von Ritualen bist, kannst du den Brief ja anschließend in ein frisch loderndes Kaminfeuer werfen, mit einem Helium-Luftballon in den Himmel steigen lassen oder ihn als Flaschenpost an den Wörthersee übergeben. Das muss aber natürlich nicht sein und wenn du eine etwas weniger dramatische Würdigung deiner Liebsten präferierst, dann reicht es natürlich völlig, wenn du diesen Brief einfach nur für dich selbst schreibst.

ANZEIGE
Schreibe deine Gedanken und Erinnerungen an die verstorbene Person auf.

Schreibe deine Gedanken und Erinnerungen an die verstorbene Person auf. - © pexels

Denn…

…beim Trauern gibt es keine Vorgaben und auch kein Richtig oder Falsch! Finde deshalb einen Weg, der für dich angemessen und richtig erscheint. Nicht das Grab, der örtliche Friedhof oder eine Gedenkmesse ist es, was dich deinen verstorbenen Verwandten näherbringt. Es sind deine persönlichen Erinnerungen an sie und die immer wieder erzählten Geschichten, die sie weiter am Leben erhalten und sie nicht vergessen werden lassen.

ANZEIGE