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Leute - Kärnten
© Blumenbüro Österreich

Wenn die Worte fehlen:

Mit Blumen­arrange­ments tiefe Ver­bunden­heit zum Aus­druck bringen

Kärnten – Blumen und Pflanzen dürfen auf geschmückten Gräbern zu Allerheiligen nicht fehlen. Vor allem Symbolpflanzen zeigen Wertschätzung den Verstorbenen gegenüber. Heuer sind es vor allem natürliche florale Arrangements, die die tiefe Verbundenheit über den Tod hinaus zum Ausdruck bringen.

 2 Minuten Lesezeit (342 Wörter)

„Die Tradition, zu Allerheiligen und Allerseelen die Gräber festlich zu schmücken, geht bis ins 4. Jahrhundert zurück“, weiß Kurt Glantschnig, WK-Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen. Dabei sind Chrysanthemen und Astern beliebte Allerheiligenblumen, die trotz oder gerade bei kühlen Temperaturen prächtig blühen. Als klassischer herbstlicher Friedhofsschmuck gilt auch die Herbstheide Calluna. Zweige von Tannen, Fichten, Wacholder, Eiben, Latschen und Thujen, aber auch Moose und andere Bodendecker sind ideale Kombinationspartner. „Nicht nur aufgrund ihrer unkomplizierten Pflege sind immergrüne Pflanzen sehr beliebt. Sie werden auch durch ihre Symbolkraft geschätzt, versinnbildlichen sie doch ewiges Leben und Treue“, so Glantschnig.

Nachhaltige Blumenarrangements im Trend

Die Dekorationselemente nachhaltiger Kränze und Gestecke bestehen aus zur Gänze abbaubaren Rohstoffen, wie zum Beispiel unbehandeltem Holz, Zapfen oder Seide sowie Metalldrähten ohne Kunststoffüberzug. Diese stellen keine Belastung für die Umwelt dar. „Ein Trend im Grabschmuck geht eindeutig zu natürlichen Materialien, ob bei Blumenarrangements oder Kränzen“, so der Landesinnungsmeister. „Unsere umweltbewussten Kundinnen und Kunden schätzen dieses Angebot der heimischen Fachbetriebe sehr, und wir engagieren uns stark dafür, diesen Trend weiter voranzutreiben.“

Grabschmuckgestaltung verlangt Einfühlungsvermögen

Ob eine einzelne Pflanze oder ein geschmackvolles Gesteck die Gräber zieren soll: Die heimischen Floristen und Friedhofsgärtner sind die erste Adresse für jeden, der den richtigen Grabschmuck sucht. Der Fülle und Farbenpracht an heimischen herbstlichen Pflanzen sind keine Grenzen gesetzt. Gerade die individuelle Grabschmuckgestaltung verlangt viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung. „Mit ihrer professionellen und individuellen Beratung stehen unsere Branchenbetriebe den Kunden zur Seite und zeigen die vielen geschmackvollen Möglichkeiten, der lieben Verstorbenen zu gedenken“, so Glantschnig.

Blumen sagen mehr als Worte

Wenn nach einem Todesfall die Worte fehlen, können Blumen mit ihrer Symbolik ausdrücken, was nicht gesagt werden kann. Denn sie berühren das Herz. „Besonderen Trost spendet der Kondolenzstrauß, wenn er auf die Persönlichkeit des Verstorbenen Bezug nimmt“, so Glantschnig weiter. Er weiß: Einfühlungsvermögen und Erfahrung – das sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine liebevolle Bestattung.

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